Branche Sicherheitsgefühl bleibt beeinträchtigt

Montag, 13. September 2010
© Silke Mertens / PIXELIO
© Silke Mertens / PIXELIO

Die Attentate des 11. September liegen mittlerweile neun Jahre zurück. Doch die Menschen weltweit fürchten Terroranschläge nach wie vor. Australier und Neuseeländer fühlen sie dabei am sichersten - Japaner, Franzosen und Deutsche dagegen eher unsicher. In den USA spüren 40 % der Befragten ein Sicherheitsgefühl – das sind zwar doppelt so viele wie direkt nach den Anschlägen, aber immer noch weit entfernt von den 70 %, die es vor dem 11. September waren.
 
Fast überall glauben die Menschen, dass die Anti-Terror-Maßnahmen ihrer Regierungen greifen. In Singapur sind das sogar 80% der Befragten - bei den Briten immerhin noch über 60 %. In Japan allerdings gehen 62 % davon aus, dass die ergriffenen Maßnahmen nicht greifen. In jedem untersuchten Land wünschten sich mindestens 60 % der Befragten strengere Anti-Terror-Maßnahmen – z.B. in den USA sind dies 76 % und in Japan 85 %.
 
In Singapur sind 61 % der Befragten für mehr Sicherheit und würden dafür auch auf Freiraum verzichten. In Deutschland könnten sich das gerade mal 25 % vorstellen und 44 % sind dagegen persönlichen Freiraum gegen Sicherheit einzutauschen.
 
Survey Sampling International (SSI) befragte 5.000 Erwachsene online aus den USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Japan, Australien, Neuseeland und Singapur.
Jetzt suchen >>
stats