Branche Schon gelesen? Wie wird geshoppt

Freitag, 02. Dezember 2016
Bild: pixabay.com
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Jetzt geht es mit Riesenschritten Richtung Weihnachten und die Verkaufsmaschinen laufen auf Hochtouren. Am vergangenen Freitag, dem Black Friday wurden in den USA wieder Rekorde gebrochen. Drei Milliarden Dollar Umsatz durch Online-Käufe, davon eine Milliarde mit mobilen Geräten. Das zumindest hat PayPal laut der Zeitschrift TechCrunch veröffentlicht (Hier geht's zu den Details >>). Wir haben weitere Studien zum Online-Shopping gefunden:

Die Facit Research GmbH hat ebenfalls untersucht, wie Konsumenten einkaufen, ohne Weihnachts-Druck. Wenig überraschend: „Für den stationären Handel wird die Luft immer dünner.“ In der Studie Omnishopper 2017 wurde jedoch detailliert geschaut, in welchen Branchen wie nach Produkten gesucht und schließlich auch gekauft wird. Lebensmittel werden noch zu 77 Prozent im Laden gekauft, Bekleidung nur noch zu 50 Prozent und Flugreisen, Hotels und Stromverträge werden zu weniger als 20 Prozess offline recherchiert und gekauft. In der Studie wurde ebenfalls ermittelt, welche psychologischen Faktoren die Entscheidungen der Konsumenten beeinflussen, Produkte und Dienstleistungen online oder offline zu kaufen. Auf Basis dieser Daten wird abgeleitet, mit welchen (Marketing-)Strategien Unternehmen ihre digitale Transformation am besten vorantreiben können. Das der Studie zugrundeliegende Vorhersagemodell basiert auf einer Weiterentwicklung der von Icek Ajzen entworfenen „Theorie des geplanten Verhaltens“.  Mehr lesen >>

Der Online-Einkauf von Lebensmitteln wird somit von den meisten Kunden noch zurückhaltend betrachtet. Die Gruppe Nymphenburg hat sich damit beschäftigt und zum Beispiel herausgefunden, dass der Online-Einkauf von Food und alkoholfreien Getränken ein eigener Einkauf ist– weniger ein Ergänzungskauf. Aber auch im Internet ist die Preisrelevanz sehr hoch. 73 Prozent der Befragten – das waren allerdings Menschen, die schon einmal online Lebensmittel gekauft haben – würden Amazon Fresh ausprobieren, wenn es denn käme. Mehr lesen >>

Michael Herter, Geschäftsführer von infas 360, hat für die Käufer von Lebensmitteln im Internet auch einen Namen gefunden OFO - Ordering Food Online. Mit Hilfe des CASA Monitors hat er sich diese Zielgruppe genauer angeschaut. Im Smart-Research-Verfahren wurden 1.247 Befragte, die mindestens einmal im Monat online Lebensmittel bestellen, mit über 700 zusätzlichen Merkmalen angereichert und analysiert. Mehr lesen >>

Einkaufsverhalten deutscher Internetnutzer (Quelle: Kairion)
Einkaufsverhalten deutscher Internetnutzer (Quelle: Kairion)
Kairion, ein Experte für Media im E-Commerce, hat in einer Infografik das Einkaufsverhalten deutscher Internetnutzer in Online-Shops zusammengestellt. Dafür wurden sechs Online-Drogerie- und Supermärkte über einen Zeitraum von zwölf Monaten beobachtet und untersucht, wie häufig je nach Wochentag und Uhrzeit eingekauft wird. Wichtigste Erkenntnis der Auswertung von über 600.000 Check-Outs: Montags um 11 Uhr wird am häufigsten geshoppt und am seltensten wird samstags online eingekauft. Sowohl für Online-Händler als auch für Werbungtreibende lassen sich aus den Untersuchungsergebnissen wichtige Erkenntnisse ziehen: „Ein Werbebanner auf der Startseite eines FMCG-Online-Shops an einem Montag ist eine Premiumplatzierung und sollte auch so verhandelt werden, sofern nicht in Tausender-Kontaktpreisen abgerechnet wird“, so Dr. Daniel Kostyra, Senior Consultant von Kairion. „Für Werbungtreibende auf der anderen Seite sind die Angaben in der Infografik hilfreich, um – unter Berücksichtigung der Wettbewerbsaktivitäten und produktspezifischer Besonderheiten – ihre Werbebotschaften am Einkaufsverhalten der Internetnutzer zu orientieren.“

Die neue planung&analyse erscheint am 15. Dezember zum Thema Shoppen on- und offline. Kein Abonnent? Dann einfach hier bestellen >>
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