Branche Schnäppchenjäger aufgepasst!

Dienstag, 19. April 2005

Mehrwertsteuer sparen, Waren zum "Einkaufspreis" oder als Dieter Bohlen verkleidet ein kostenloses Produkt "abzustauben" - es ist ein deutlicher Trend zum verstärkten Einsatz solcher Marketinginstrumente zu beobachten. Geld-zurück-Garantie Knapp die Hälfte der Befragten (48%) äußern, durch die Garantie hätten sie kein Risiko beim Kauf. 38 Prozent bestätigen, die Geld-zurück-Garantie vermittle ihnen das Gefühl, dass das gekaufte Produkt wirklich gut sein müsse. Dennoch überzeugt die Garantie beileibe nicht jeden: Immerhin 28 Prozent glauben nicht, dass sie ihr Geld wirklich zurückbekommen würden. Jedem Fünften (20%) wäre es peinlich, das Produkt bei Nichtgefallen einfach wieder zurückzugeben. Bei Frauen geht das Konzept der Unternehmen besser auf: Einerseits erhöht die Geld-zurück-Garantie bei ihnen das Vertrauen in den Hersteller deutlich stärker als bei Männern (44% gegenüber 27%) und ist daher in (noch) stärkerem Maße ein wichtiges Argument im Entscheidungsprozess (41% gegenüber 34%). Andererseits ist ihnen die Rückgabe vergleichsweise peinlicher (24% vs. 15%) und der Rückgabeaufwand stört sie noch mehr als Männer (41% vs. 31%). Daher stellen Frauen in gewisser Weise die ideale Zielgruppe dar, denn sie lassen sich am ehesten durch die Garantie anlocken und gleichzeitig die geringsten Regressforderungen erwarten. Die ausführlichen Ergebnisse können Sie direkt bei Ipsos nachlesen:
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