Branche Schlechtes E-Mail-Marketing wirkt sich auf Marke aus

Dienstag, 22. Januar 2013
© Gerd Altmann / pixelio
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Geschlechterzuweisung Großbritannien YouGov


75 Prozent der Verbraucher würden eine Marke aufgrund zu vieler E-Mail-Benachrichtigungen ablehnen, für 71 Prozent hätten unerwünschte E-Mails einen negativen Effekt. Weitere Gründe für eine zunehmend negative Haltung gegenüber zuvor beliebten Marken im Online-Bereich wären eine inkorrekte Wiedergabe von Namen (50 Prozent) sowie eine falsche Geschlechterzuweisung (40 Prozent). Der Umfrage zufolge wünschen 40 Prozent der Befragten für personalisierte Angebote keine Weitergabe ihrer persönlichen Daten an ein Unternehmen, in der Altersgruppe 55+ steigt diese Zahl sogar auf 49 Prozent.
 
Im Rahmen der Umfrage wurden die Teilnehmer gefragt, welche persönlichen Informationen sie online weitergeben würden, um so im Gegenzug besser auf sie zugeschnittene Angebote zu erhalten. Eine geringe Anzahl der erwachsenen Online-Nutzer (28 Prozent) wäre demnach bereit, ihren Namen mitzuteilen. 37 Prozent würden online ihr Alter und 38 Prozent ihr Geschlecht an das Unternehmen weitergeben. Diese geringe Bereitschaft der Kunden zur Weitergabe persönlicher Informationen zeigt deutlich, dass bislang der Mehrwert der Online-Datenvermittlung zur besseren Kommunikation von den Kunden nicht erkannt wird.
 
Soweit zu den Ergebnissen der Online-Umfrage von YouGov im Auftrag von Emailvision, einem Unternehmen im Bereich Relationship Marketing und Customer Intelligence, die in Großbritannien durchgeführt wurde. Die Zahl der Testpersonen lag bei 2001 Erwachsenen. Die Befragung erfolgte in Großbritannien im Zeitraum vom 2.-5. November 2012. Der Fragebogen wurde online ausgefüllt. Alle Angaben wurden gewichtet und sind repräsentativ für alle britischen Erwachsenen (18+).
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