Branche Schlaflos in Deutschland

Samstag, 01. Oktober 2005
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Schlafproblem Deutschland Durchschlafstörung


Ein Drittel der Deutschen leidet unter Schlafproblemen, Frauen deutlich mehr als Männer. Ein Drittel der Befragten gibt an, Ein- und Durchschlafstörungen zu haben (38 Prozent der Frauen, 27 Prozent der Männer), bei den Nacht und Schichtarbeitern ist die Schlaflosigkeit mit 35 Prozent erstaunlicherweise kaum höher als bei der Gesamtbevölkerung. In ärztlicher Behandlung sind 12 Prozent der Befragten mit Schlafstörungen, in erster Linie Paare über 40 Jahre mit Kind und Senioren. 14 Prozent der Befragten mit Schlafproblemen nehmen verschreibungspflichtige Medikamente ein, fast die Hälfte von ihnen sogar täglich. Die Anderen versuchen ihrer Schlafprobleme auf andere Weise Herr zu werden, etwa durch bestimmte Rituale vor dem Schlafengehen (24 Prozent) durch Einnahme rezeptfreier Medikamente (24 Prozent), durch Entspannungsübungen wie Yoga, Autogenes Training etc. (21 Prozent) oder auch durch Ohrstöpsel (9 Prozent). Frauen gehen ihre Schlaflosigkeit aktiver an als Männer, z.B. praktizieren 25 Prozent von ihnen Entspannungsübungen, von den Männern tun dies nur 15 Prozent. Auch rezeptfreie Medikamente werden von Frauen (26 Prozent) häufiger eingenommen als von Männern (15 Prozent). Bei der Einnahme rezeptpflichtiger Medikamente liegen Frauen und Männer gleichauf. Von den Befragten, die unter Schlaflosigkeit leiden, geben 29 Prozent an, nächtlicher Lärm störe ihren Schlaf. Immerhin 9 Prozent von Ihnen nutzen Ohrstöpsel gegen Lärm und unliebsame Geräusche.
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