Branche Restrukturierungen bei Sara Lee

Freitag, 24. Juni 2005
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Sara Lee Corporation ist als Markenhersteller in mehr als 40 Ländern aktiv und verkauft in über 170 Ländern seine Produkte. Sara Lee teilt im Mai 2004 mit, dass der Produktionsstandort in Düsseldorf, inklusive des Bereichs Forschung und Entwicklung, mit über 200 Mitarbeitern Ende 2004 geschlossen wird. Die Herstellung von Bade- und Duschprodukten (Radox, Duschdas und Monsavon) soll künftig in Sough/GB stattfinden. Im Februar 2005 wird das Werk Düsseldorf an die österreichische Kematen Cosmetics GmbH verkauft. Kematen übernimmt das Werk sowie 45 Mitarbeiter. Der US-Mischkonzern baut im Juni 2004 in seiner Bekleidungsdivision 3 Prozent von insgesamt 145.800 Stellen ab. Fünf Fabriken in Honduras, Puerto Rico, Mexiko und den USA werden geschlossen. Sara Lee macht ein Drittel seiner Geschäfte mit Bekleidung. Auch in Europa gibt Sara Lee Anfang 2005 das Textilgeschäft auf und trennt sich von den jeweiligen Tochtergesellschaften. Betroffen sind Marken wie "Playtex", "Wonderbra" oder "Unno". Damit wird auch für die Sara Branded Apparel GmbH, Rheine, ein neuer Besitzer gesucht. Sara Lee will sich im Zuge einer großen Neustrukturierung von Geschäftsfeldern, die etwa 40 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen, trennen. Dazu gehören neben Kaffee-Aktivitäten in Amerika, außer Senseo, auch das europäische Fleischgeschäft mit Marken wie Aoste und Imperial. Ebenfalls zum Verkauf steht das Direkt-Vertriebs-Geschäft für Haushaltsprodukte und Kosmetik mit dem Schwerpunkt Mexiko, Australien, Philippinen und Japan. Pünktlich zur ISM im Frühjahr 2005 steigt die deutsche Tochter Sara Lees unter der Dachmarke Natreen mit kalorienreduzierten Bonbons und zwei zuckerfreien Fruchtgummi-Varianten in das Süßwaren-Geschäft ein.
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