Branche Product Placement mit Chancen

Donnerstag, 29. April 2010
Der "m-Ball“, ein eiförmiger Fußball der Marke M&M, bei "Schlag den Raab" platziert
Der "m-Ball“, ein eiförmiger Fußball der Marke M&M, bei "Schlag den Raab" platziert
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Mercedes-Benz Apple Computer Coca-Cola Casting Becher Krimi


Der Mercedes im Krimi, der Apple Computer im der Daily-Soap und die Coca-Cola Becher vor der Casting-Jury. Product Placement ist und bleibt ein stark umstrittenes Thema. Doch: Product Placement gefällt dem weiblichen Publikum.
 
Neue Richtlinien erlauben Produktplatzierungen im deutschen Fernsehen und damit gibt es zukünftig keine so oft verteidigte klare Trennung mehr zwischen Programm und Werbung. Es stellt sich nun die Frage, wie bewerten die Zuschauer solche Produkteinbindungen? Subtiles Product Placement kommt bei den Zuschauern gut an! Einer überraschend großen Mehrheit der über 700 befragten Frauen (85%) gefällt Product Placement. Immerhin 15% gefällt Product Placement ohne Einschränkung, 70% gefällt es, so lange es nicht zu aufdringlich ist. Nur 15% der Befragten lehnen Product Placement grundsätzlich ab.
 
Ein weiteres Ergebnis: Etwa 50% der Frauen finden Product Placement in TV-Serien und Unterhaltungsshow in Ordnung. Auch in Kino-Filmen (37%), Talk-Shows (32%) und TV-Filmen (32%) beurteilen die Befragten Product Placement als angemessen. Nach Freigabe dieser Sendungen ein durchaus positives Ergebnis für die werbenden Unternehmen, die hier nun neue Wege beschreiten können, um ihre Zielgruppe zu erreichen. Wissensmagazine und Nachrichtensendungen eignen sich den Ergebnissen der Umfrage zufolge weniger für Product Placement. Besonders überraschend: Obwohl es weiterhin in Deutschland verboten ist, erachtet immerhin etwa jede fünfte Befragte Product Placement in Kindersendendungen (17%) und Kinderfilmen (20%) für angemessen.
 
Die Befragung führte MediaAnalyzer mit über 700 Frauen durch.
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