Branche Monitoring Informationswirtschaft

Mittwoch, 17. Oktober 2001

Im Juni 2001 nutzten 43 Prozent der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahren das Internet. Die Zahl der Internet-Nutzer ist im Vergleich zum Dezember 2000 um 11 Prozent gewachsen und beträgt nunmehr 27,6 Millionen. Damit liegt Deutschland bei der Internetpenetration mit 43 Prozent international an dritter Position nach den USA (46 Prozent) und Grossbritannien (45 Prozent). Dies sind zentrale Ergebnisse des Dritten Faktenberichts des Forschungs- und Beratungsunternehmens NFO Infratest (München) und des Institute for Informations Economics (Hattingen), den das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) soeben auf der Frankfurter Buchmesse vorstellte. Das BMWi hatte beide Institute mit der Durchführung des Forschungsprojektes „Monitoring Informationswirtschaft“ beauftragt: Mit halbjährlichen quantitativen Faktenberichten und jährlichen qualitativen Trendprognosen wird bis zum Jahr 2003 systematisch der Entwicklungsstand der deutschen Informationswirtschaft und ihrer Anwendungsfelder im internationalen Vergleich zu den führenden Weltregionen USA, Japan und Westeuropa abgebildet. Ziel des aktuellen Dritten Faktenberichts war, die Branche „Informationswirtschaft“ trotz ihrer Heterogenität und dem rasanten Entwicklungstempo zu beschreiben. Hintergrundinformationen zum Dritten Faktenbericht:
Der Faktenbericht umfasst Ergebnisse zu den Themen
- Internet (Anzahl Nutzer, Soziodemographie der Nutzer hinsichtlich Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsstand, Penetrationsrate des Internet);
- E-Commerce (Umsätze in den Bereichen B2B und B2C sowie M-Commerce);
- Informationstechnik und Telekommunikation (konventionelle und alternative Zugangswege zum Internet und deren Penetration);
- Mobilkommunikation (Penetrationsraten, mobile Internet-Zugangswege);
- Online-Werbung;
- E-Government.
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