Mobile Health Gesünder per Tracker

Dienstag, 06. Juni 2017
Die sieben wesentlichen Stakeholder im Mobile-Health-Markt
Die sieben wesentlichen Stakeholder im Mobile-Health-Markt
© Deloitte

Für die momentan noch eher zurückhaltende Anwendung von Mobile-Health-Angeboten sind keineswegs Bedenken um den sicheren Datenschutz der primäre Grund, sondern die fehlenden passgenauen Angebote, die gemeinsame Studie „Mobile Health – Mit differenzierten Diensten zum Erfolg“ von Deloitte und Bitkom zeigt.

„Endgeräte wie Fitness-Tracker und Smartwatches werden der Türöffner für M-Health sein.“
Dr. Andreas Gentner, Partner und Leiter Technology, Media & Telecommunications (TMT) EMEA bei Deloitte.
Allerdings können viele Verbraucher keinen großen Mehrwert zwischen Fitness-Trackern und einer App auf dem Smartphone erkennen, der die teilweise hohen Preise für die Hardware rechtfertigt. Tatsächlich zielt der größte Teil der bisherigen Anwendungen auf das Tracking von Fitness-Aktivitäten, das Coaching und die Motivation der Nutzer. Bei Thema Datenschutz sind die meisten sehr entspannt, wenn es um die Datenübermittlung an den Arzt geht.
Mit wem würden Sie mobil erhobene Gesundheitsdaten (z.B. Herzfrequenz, Blutzucker) teilen?
Mit wem würden Sie mobil erhobene Gesundheitsdaten (z.B. Herzfrequenz, Blutzucker) teilen? (© Deloitte)
Mobile Gesundheitsanwendungen sind derzeit v.a. für drei Gruppen von Interessenten verfügbar: sportlich Aktive, chronisch Kranke und Übergewichtige. Bei der Weiterentwicklung digitaler Angebote spielen Gerätehersteller, Krankenkassen, Telekommunikationsanbieter, Pharmaindustrie, Internetfirmen und Start-ups, die sich auf die App-Entwicklung spezialisiert haben eine wichtige Rolle.

Am 14. Juni erscheint die neue Ausgabe von planung&analyse u.a. mit dem Fokus Pharma & Healtcare.

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