Branche Lebensmitteleinzelhandel rechnet mit Umsatzplus

Donnerstag, 24. August 2006

Der deutsche Lebensmitteleinzelhandel erwartet für das Geschäftsjahr 2006 einen stärkeren Umsatz als im Vorjahr. Topthema: Mehrwertsteuererhöhung Am meisten beschäftigt die Einkaufsmanager dieses Jahr die Erhöhung der Mehrwertsteuer zum 1. Januar 2007. Obwohl der Steuersatz für Lebensmittel nach wie vor bei 7 Prozent bleiben wird, empfinden dies 37 Prozent als ein Thema, das auch für den Lebensmitteleinzelhandel von Bedeutung ist. Jeder fünfte Entscheider im Lebensmitteleinzelhandel setzt sich zudem konkret mit Preisgestaltung und Preismarketing auseinander. Die Frage nach dem Ertrag ist für jeden sechsten Zentraleinkäufer ein weiteres wichtiges Thema. Ebenso bedeutend war zum Zeitpunkt der Befragung im Frühjahr dieses Jahres nur noch die Vermarktung der Fußball-WM-Produkte. Trend: gesund und bequem 43 Prozent der Einkäufer glauben, dass die deutschen Verbraucher zukünftig verstärkt nach Bio- und Wellnessprodukten fragen werden. 39 Prozent sehen zudem die Bedeutung der praktischen Fertiggerichte, der so genannten Convenienceprodukte, weiter steigen. Dagegen nehmen etwa Diät- und Lightprodukte einen geringen Stellenwert ein: Ebenso wie probiotische oder laktosefreie Produkte gelten auch sie für lediglich 6 Prozent der verantwortlichen Einkäufer großer Lebensmitteleinzelhandelsunternehmen derzeit als richtungsweisend. Die Ergebnisse stammen aus der GfK-Studie "Image im Handel". Dazu befragt die GfK Panel Services Deutschland seit 1997 regelmäßig Marktleiter und Zentraleinkäufer aller großen Lebensmitteleinzelhandelsunternehmen mit Vollsortiment in Deutschland. Die diesjährige Befragung fand von März bis April statt.
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