Branche Konsumklima startet verhalten ins neue Jahr

Montag, 25. Januar 2010
© johannes vortmann / PIXELIO
© johannes vortmann / PIXELIO

Die leichte Abkühlung des Konsumklimas wird sich im Februar fortsetzen. Die Konjunkturerwartung entwickelt sich stabil, die Anschaffungsneigung legt sogar wieder etwas zu.
 
Dagegen muss die Einkommenserwartung Einbußen hinnehmen. Der Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 3,4 Punkten im Januar einen Wert von 3,2 Punkten für Februar 2010.
 
Die deutschen Verbraucher gehen – wie ein Großteil der Experten – davon aus, dass sich die deutsche Wirtschaft langsam von der Rezession erholt. Kleine Rückschläge können dabei allerdings nicht ausgeschlossen werden. Folglich stagnieren die Konjunkturerwartungen im Januar. Ein zu erwartender Anstieg der Arbeitslosigkeit in den kommenden Monaten sowie die zunehmende Furcht vor Jobverlust sorgen dafür, dass die Verbraucher die Einkommenserwartung weniger optimistisch bewerten. Die vielen Preissenkungen im Handel stützen hingegen die Konsumneigung, die im Januar steigt.
 
Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie „GfK-Konsumklima MAXX“ und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden. Die GfK-Konsumklimastudie wird seit 1980 erhoben.
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