Konsumklima Fels in der Brandung inmitten eines schwächelnden konjunkturellen Umfeldes

Donnerstag, 27. November 2014
©  Helene Souza  / pixelio.de
© Helene Souza / pixelio.de

Die anhaltend angespannte geopolitische Lage in Verbindung mit der konjunkturellen Abkühlung im Euroraum verunsichert die deutschen Verbraucher zunehmend. Dies zeigt sich an den rückläufigen Konjunkturaussichten: Sie verliert 2,7 Zähler und liegt nun bei 1,6 Punkten. Einkommenserwartung (48,5 Punkte; plus 1,6 Punkte) und Anschaffungsneigung (47,5 Punkte; plus 1,9 Punkte) legen zum zweiten Mal in Folge zu.
 
Die Prognose für den Gesamtindikator im Dezember 2014 steigt auf 8,7 Punkte nach 8,5 Zählern im November. Damit setzt das Konsumklima seinen leichten Aufwärtstrend fort. Laut Aussage des Statistischen Bundesamts sorgten die privaten Haushalte mit ihren kräftig erhöhten Konsumausgaben dafür, dass das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal zumindest leicht um 0,1 Prozent zulegte. Die deutschen Verbraucher verhinderten so ein Abrutschen der Wirtschaft in die Rezession.
 
Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie „GfK-Konsumklima MAXX“ und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden. Die GfK-Konsumklimastudie wird seit 1980 durchgeführt.
 
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