Branche Kein Handel ohne Internet?

Mittwoch, 06. April 2011
Quelle: ECC Handel
Quelle: ECC Handel
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Handel Informationssuche Umsatz


Bei jedem dritten Kauf im stationären Handel findet eine Informationssuche im Internet statt. Da sich tendenziell vor allem bei hochwertigeren und teureren Produkten vorab im Internet informiert wird, entspricht dies 60 Prozent des gesamten Umsatzes, der im stationären Handel mit Gebrauchsgütern getätigt wird.

Immer mehr Handelsunternehmen gelingt es diese Kaufimpulse im Internet für den stationären Handel einzusetzen: So geht 12,5 Prozent der Käufe im stationären Handel eine Informationssuche im Online-Shop desselben Anbieters voraus.

Die Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Vertriebskanälen sind dabei vielfältig. Bei über einem Viertel (27%) der Käufe in einem Online-Shop geht eine Informationssuche im stationären Handel voraus. Dies entspricht knapp 30 Prozent des gesamten Umsatzes in Online-Shops.

Insbesondere Smartphones, als Bindeglied zwischen den Vertriebskanälen Internet und stationärem Handel, werden in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Ein Viertel der Konsumenten, die ein Smartphone besitzen, hat dieses vor dem letzten Kauf im stationären Handel zur Informationssuche eingesetzt.

Die Studie „Von Multi-Channel zu Cross-Channel - Konsumentenverhalten im Wandel“ ist in Zusammenarbeit der hybris GmbH mit dem ECC Handel entstanden. Die Untersuchung bezieht sich auf Umsatzgrößen, welche auf Basis einer Nachkaufbefragung erhoben wurden. Hierfür wurden im Januar 2011 insgesamt 1007 Internetnutzer ab 16 Jahren befragt. Die Stichprobe wurde hinsichtlich Alter, Geschlecht, Bildung und Nettoeinkommen repräsentativ quotiert. Zusätzlich wurde eine Referenzgruppe von 500 Smartphonenutzern unter 30 befragt, um die verstärkte Nutzung des mobilen Internets und dessen (zukünftige) Wirkung auf die Vertriebskanäle zu untersuchen.
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