Branche Kaufkraft in Deutschland - Das Geld sitzt vor allem im Umland

Montag, 06. Februar 2006

Für das Jahr 2006 stehen den deutschen Verbrauchern Nettoeinkommen inklusive Transferleistungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld oder Renten in Höhe von insgesamt 1.454,6 Milliarden Euro zur Verfügung. Während Frankfurt am Main mit 19.623 Euro pro Kopf nur 11 Prozent über dem Bundesdurchschnitt liegt, können einige Gemeinden in den benachbarten Landkreisen Spitzenwerte verzeichnen. Rang 2 der kaufkraftstärksten Gemeinden in Deutschland nimmt die nordwestlich der Bankenmetropole liegende Gemeinde Königstein im Taunus ein. An vierter Stelle rangiert Kronberg im Taunus, die Nachbargemeinde von Königstein, deren Bürger durchschnittlich 31.235 Euro zur Verfügung haben. Ähnlich gilt das auch für Berlin und die Gemeinden der angrenzenden Landkreise. Während die Kaufkraft der Berliner Bevölkerung 6 Prozent unter dem bundesdeutschen Durchschnitt liegt, weisen einige Gemeinden im Umland Berlins eine deutlich überdurchschnittliche Kaufkraft auf. Auf den Spitzenplätzen befinden sich hier die Gemeinden Glienicke/Nordbahn im Kreis Oberhavel und Kleinmachnow im Kreis Potsdam-Mittelmark, deren Einwohner mit 21.034 Euro beziehungsweise 20.814 Euro über knapp 20 Prozent mehr Kaufkraft verfügen als der Bundesdurchschnitt. Diese beiden Kommunen sind damit die kaufkraftstärksten in Ostdeutschland. Insgesamt liegen alle zehn hinsichtlich der Kaufkraft stärksten ostdeutschen Gemeinden im unmittelbaren Umland der Hauptstadt.
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