Branche Hautärzte sehen Probleme

Freitag, 19. Oktober 2001

71 Prozent der Hausärzte in Deutschland sehen in der geplanten Einführung der Aut-idem-Regelung für Arzneimittelverordnungen die Versorgungsqualität ihrer Patienten gefährdet. Die Ärzte befürchten weiterhin eine sinkende Therapieakzeptanz des Patienten durch ein unstetiges Abgabeverhalten der Apotheker. So geben 14 Prozent der befragten Ärzte an, dass sie eine schlechter werdende Mitarbeit ihrer Patienten bei der Therapieumsetzung erwarten. Im gleichen Umfang sieht der Arzt seine Therapiefreiheit durch diese geplante Regelung bedroht. Jeder zweite Hausarzt (52 Prozent) hält die geplante Aut-idem-Regelung zur Reduzierung der Ausgaben im Gesundheitswesen für ungeeignet. Lediglich 23 Prozent der niedergelassenen Allgemeinmediziner, Praktiker und Internisten halten es für möglich, dass diese Regelung eine Reduzierung der Ausgaben im Gesundheitswesen zur Folge haben könnte. 51 Prozent der befragten Ärzte sehen in der geplanten Aut-idem-Regelung der Bundesregierung insgesamt keine Vorteile für das bundesdeutsche Gesundheitswesen.
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