Haussteuerungen Strom sparen und modernen Lifestyle pflegen

Montag, 20. August 2012
Das Wettbewerbsumfeld im Bereich der Haussteuerung wird differenzierter
Das Wettbewerbsumfeld im Bereich der Haussteuerung wird differenzierter

Wenn durch alternative Energiequellen Hausbesitzer zu Stromerzeugern werden, wird es eng auf dem Markt der Stromanbieter. Mittlerweile fließen bei den einzelnen Unternehmen bis zu 23 Prozent des Gesamtbudgets in die Bewerbung von Haussteuerungen - Systemen, über die Endverbraucher Strom und Heizung, aber auch Rollläden, Jalousien, Unterhaltungselektronik und Sicherungssysteme intelligent steuern können. Dabei sind insbesondere Technologieunternehmen, aber auch Telekommunikationsanbieter auf dem Vormarsch und treten mit den Stromriesen in den Wettbewerb. „Smart Grid“, also intelligente Stromnetze, die Energieversorgung effizienter und zuverlässiger machen sollen, und auch virtuelle Kraftwerke sind hierbei wichtige Themen.
 
Neben Stromeinsparungen spielen in der werblichen Kommunikation mit den Verbrauchern vor allem Sicherheit und Komfort eine zentrale Rolle. Hier zeigt eine vergleichende Analyse der online geäußerten Meinungen von Verbrauchern zu diesem Thema, dass für Verbraucher über die genannten Aspekte hinaus vor allem Lifestyle und die Steuerung von Unterhaltungselektronik wichtig sind. Themen, die in der werblichen Kommunikation bisher nur vereinzelt aufgegriffen werden und daher zukünftig Potentiale für die Positionierung im Bereich der Energietechnik bergen. Auch die mobile Komponente ist hier ein entscheidender Faktor, die die Steuerung der Systeme per Smartphone oder App ermöglicht.
 
Dadurch, dass sich insgesamt die Werbeintensität im Energiebereich über dem Gesamtmarkttrend entwickelt, wird eine differenzierte Markenpositionierung für die Anbieter erschwert. Effizienztarife – so zeigt es die Analyse von Nielsen weiterhin – haben neben der Energietechnik eine zunehmende werbliche Relevanz für Energieanbieter. Allerdings wird aktuell mittels Farben, Produktnamen und Symbolen in der Kommunikation häufig eine Assoziation zu regenerativ erzeugter Energie hergestellt wird, obwohl die Energie für diese Tarife auch aus fossilen Brennstoffen erzeugt werden kann. So erschwert derzeit die Kommunikationsstrategie vieler Anbieter eher die klare Differenzierung und Positionierung als nachhaltiger Anbieter. Auch bieten Dienstleistungen, Energieberatung sowie E-Mobilität samt Infrastruktur den Anbietern ein Potential zu Differenzierung, das bislang allerdings nur sporadisch genutzt wird.
 
Soweit eine Analyse von Nielsen mit NM Incite.
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