Branche Frühstück fällt bei Kindern oft aus

Freitag, 16. April 2010
© Heike Fischer / PIXELIO
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Frühstück Forsa


Nur jedes zweite Kind frühstückt morgens gemeinsam mit seiner Familie, jedes sechste Kind isst vor der Schule gar nichts.


Zeitmangel ist der häufigste Grund, warum Familien auf das morgendliche Ritual verzichten: Jeder dritte Befragte gab an, dass es deswegen bei ihm zu Hause nicht zu einer gemeinsamen Mahlzeit reicht. In jeder fünften Familie frühstücken die Kinder ohne die Eltern.

Je älter die Kinder sind, umso eher verzichten sie morgens auf ihre erste Mahlzeit. Während nur jeder zehnte Grundschüler mit leerem Magen aus dem Haus geht, ist es bei den 15- bis 18-Jährigen schon jeder vierte. Außerdem scheint der Bildungshintergrund eine Rolle zu spielen: Kinder, deren Eltern die Volks- und Hauptschule besucht haben, essen doppelt so oft kein Frühstück wie ihre Altersgenossen, deren Eltern Abitur oder ein Studium in der Tasche haben.

Für die repräsentative Umfrage hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der TK im Januar 1.000 Personen befragt, in deren Haushalt ein Kind zwischen sechs und 18 Jahren lebt.

 
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