Frauen und Männer im Netz Einkommen, Alter und Bildung entscheiden

Freitag, 22. April 2005

60,4 Prozent der männlichen und 45,6 Prozent der weiblichen Bevölkerung waren im Jahr 2004 online. Vor allem bei jüngeren Frauen mit geringem Bildungsabschluss hat die Nutzung des Internets stark zugenommen, von 47 auf 64 Prozent. Bei höher gebildeten Männern ist die Nutzung dagegen leicht zurückgegangen. Schülerinnen nutzen das Internet inzwischen genauso häufig wie ihre männlichen Mitschüler. Insgesamt steigt die Internetnutzung proportional zum Bildungsniveau. Internetnutzung hängt aber auch von der Tätigkeit und dem Status im Beruf ab: Bei den Männern sind mehr Handwerker und Arbeiter online als Arbeitslose, bei den Frauen sind mehr Hausfrauen als Handwerkerinnen und Arbeiterinnen im Netz. Im Vergleich nach Bundesländern nimmt die Spitzenposition bei den Frauen wie auch 2003 Schleswig Holstein ein, dort sind 50,1 Prozent der Frauen online, dicht gefolgt von Hessen mit 49,5 Prozent und Baden-Württemberg mit 49 Prozent. Sachsen-Anhalt liegt mit 37,2 Prozent an letzter Stelle. Bei den Männern liegen Berlin (69 Prozent), Hamburg (65,7 Prozent) und Hessen (63 Prozent) an der Spitze, hier hat das Saarland mit 47,4 Prozent die niedrigste Nutzung zu verzeichnen
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