Forrester Prognosen für 2018 Es kommt das Jahr der Abrechnung

Dienstag, 07. November 2017
Predictions 2018: A Year Of Reckoning
Predictions 2018: A Year Of Reckoning
© Forrester

Trotz positiver Marktsignale sieht der Marktforscher Forrester für einige Unternehmen schwarz. Wer sich nicht der digitalen Transformation unterwirft und bereit ist in seine Marke zu investieren, wird vom Markt verschwinden, so die Prognose. Marktforschung als Unterstüzung kommt bei den Beratern nicht vor.

Forrester prognostiziert, dass 2018 zum Jahr der Abrechnung wird. „Die Wirtschaft wächst, die Aktienmärkte klettern, die Beschäftigungslage ist gesund“, glaubt der Marktforscher. Dies seien alles positive Signale für den Gesamtmarkt, doch das Schicksal einzelner Unternehmen war noch nie so ungewiss, heißt es in der Vorausschau für das kommende Jahr. 13 Punkte hat Forrester gesammelt und warnt vor allem vor Stillstand und der „immer-so-weiter-Taktik“ einiger Unternehmen.

Konkret prognostiziert der Marktforscher, dass Customer Experience (CX) immer wichtiger wird. Wer dies nicht beachtet, muss Rückgänge im Absatz hinnehmen. Forrester glaubt, dass 30 Prozent mit Nettoverlust im Wachstum rechnen müssen. Den nötigen Wandel zur digitalen Transformation werden ein Fünftel der CEOs versäumen, vermutet der Berater. Die digitale Transformation ist teuer, aber im Jahr 2018 müssen "die CEOs den politischen Willen zeigen und mit dem CIO und CMO den digitalen Wandel im gesamten Unternehmen orchestrieren", heißt es.

Die Arbeitsmarktsituation wird dieses Vorhaben sicherlich nicht erleichtern, denn Daten Scientists, Software-Entwickler und CX-Designer sind begehrte Fachkräfte. Rund ein Viertel der Unternehmen werden laut Forester nicht in der Lage sein, die nötigen Talente zu rekrutieren.

Forrester geht auch davon aus, dass im Jahr 2018 die Macht der Maschinen stark wachsen wird. Sie prognostizieren, dass 10 Prozent der Kaufentscheidungen künftig von einem intelligenten Agenten gesteuert werden. Algorithmen seien die Grundlage für die digitalen Plattformen wie Google und Amazon. Und die Marken-Hersteller würden erst ganz langsam diese Sprache der Algorithmen und deren Möglichkeiten verstehen, heißt es. Auch hier prognostiziert Forrester 20 Prozent der Unternehmen ein Scheitern der Aufgabe. Marken werden jedoch dringend benötigt, um die Funktionsweise von Algorithmen besser verstehen zu können.
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