Branche Energiewende soll stattfinden – aber nicht vor der eigenen Haustür

Montag, 04. März 2013
Der Ausbau der Infrastruktur für die Energiewende findet nur begrenzt Anhänger (© Alexander Altmann / pixelio.de)
Der Ausbau der Infrastruktur für die Energiewende findet nur begrenzt Anhänger (© Alexander Altmann / pixelio.de)
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Energiewende Atomausstieg Wohnumfeld Einschränkung Ensy


Der Ausbau der Infrastruktur für die Energiewende findet nur begrenzt Anhänger (© Alexander Altmann / pixelio.de)
Der Ausbau der Infrastruktur für die Energiewende findet nur begrenzt Anhänger (© Alexander Altmann / pixelio.de)
Energiewende und Atomausstieg finden eine breite Zustimmung in der Bevölkerung: 72 Prozent der Bundesbürger befürworten die Energiewende, doch jeder Zweite ist nicht bereit, dafür Einschränkungen in seinem persönlichen Wohnumfeld in Kauf zu nehmen.

Für jeden fünften Deutschen jedoch gehören Maßnahmen wie der Bau neuer Hochspannungsleitungen, Windparks oder Stauwasserbecken zur Energiewende dazu. Sie würden laut Studie bedingungslos auch Einschränkungen ihres persönlichen Wohnumfeldes hinnehmen. 55 Prozent der Befragten hingegen lehnen solche Einschränkungen ab. Sie können sich nicht vorstellen, den Bau von Strommasten oder Windrädern zu akzeptieren, wenn diese die persönliche Aussicht einschränken, Grundstückszugänge erschweren oder Wege verlängern - wenngleich sie die Maßnahmen generell unterstützen. Sechs Prozent aller Befragten lehnen solche Schritte zugunsten der Energiewende kategorisch ab, 13 Prozent zumindest tendenziell.

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Online-Befragung unter 1.000 Bundesbürgern, die Mitte Februar 2013 im Auftrag des Energiedienstleisters Ensys AG durchgeführt wurde.
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