Einkaufen Zwischen Plan und spontan

Mittwoch, 23. März 2005
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Mit Ostern steht der nächste große Ansturm auf die Supermärkte vor der Tür. Damit man auch nichts vergisst, wird der Einkauf vorher geplant und alles, was für ein schönes Osterfest nötig ist, sorgfältig notiert. Häufig ignoriert werden dagegen die so genannten begleitenden Werbemittel wie Supermarktradio, Werbung auf dem Fußboden und auf Einkaufswagen oder -körben. Hier steht jedoch eine Untersuchung über den unterbewussten Effekt dieser Werbemittel noch aus. POS-Werbung wird äußerst positiv bewertet, zwei Drittel der Befragten sehen sie als willkommene Ergänzung zum Einkaufszettel. So werden die Kunden durch Werbung im Supermarkt an den Kauf von Produkten erinnert, die sie regelmäßig verwenden. Über 50 Prozent der Frauen sagen, dass POS-Werbemittel sie dazu anregen mal wieder zu einer anderen Marke zu greifen oder eine ganz neue Marke auszuprobieren. Männer sind wesentlich zurückhaltender: Nur 36 Prozent lassen sich durch Ladenwerbung zum Kauf von neuen Produkten verlocken. Über 60 Prozent der Befragten gehen mindestens zwei- bis dreimal pro Woche einkaufen. 80 Prozent der Frauen und 58 Prozent der Männer sind Haupteinkäufer des Haushalts. Drei Viertel der Einkäufer und sogar 85 Prozent aller so genannten "Meinungsführer" besuchen dabei Discounter wie Aldi, Lidl und Plus. Mehr als die Hälfte erledigt ihre Besorgungen in kleinen Supermärken, 41 Prozent in Drogerien und 36 Prozent in großen Supermärken wie Neukauf. Gut ein Drittel fährt auch Hypermärkte wie Real oder Walmart an und jeder Vierte kauft regelmäßig Lebensmittel auf dem Wochenmarkt.
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