Branche E-Government-Angebote gewinnt weiter an Boden

Donnerstag, 07. November 2002

24 Prozent der Deutschen haben in den zurückliegenden 12 Monaten E-Government-Angebote deutscher Städte, Länder oder des Bundes genutzt. Informationsbeschaffung steht bei den Bundesbürgern bei der Nutzung von Online-Bürgerdiensten via Internet an erster Stellte. 18 Prozent - ein Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr - nutzten diese Dienstleistung von Stadt-, Gemeinde- und Kreisverwaltungen sowie von Verwaltungen der Bundesländer oder des Bundes. Weitere sieben Prozent nutzten das digitale behördliche Angebot für den Download von Formularen, ein Anstieg um vier Prozent gegenüber 2001. Transaktionen zwischen Bürger und Behörde wie das Online-Zahlungsverfahren, wo persönliche Angaben wie Kreditkarten- oder Kontonummer erforderlich sind, werden lediglich von vier Prozent genutzt. Sicherheitsbedenken geben hier noch immer den Ausschlag: 82 Prozent der Deutschen halten diese Nutzung elektronischer Behördendienste für unsicher, verglichen mit durchschnittlich 63 Prozent weltweit. Die Nutzung behördlicher Online-Angebote und Dienstleistungen ist nach wie vor in den skandinavischen Ländern am höchsten. Die Schweden nutzen zu 57 Prozent behördliche Online-Angebote, bei den Norwegern sind es 56 Prozent und in Dänemark 53 Prozent, gleich auf mit dem Stadtstaat Singapur. Überdurchschnittlichen Zuspruch haben die Online-Verwaltungen der Färöer Inseln mit 52 Prozent und in Finnland mit 49 Prozent.
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