Branche Die Sorgen der Österreicher

Dienstag, 02. Dezember 2003

Die Sicherheit der Pensionen ist gegenwärtig das beherrschende Thema der Österreicher. Innerhalb der einzelnen Bevölkerungsgruppen zeigt sich eine sehr einheitliche Aufmerksamkeit für die Sicherheit der Pensionen. Abgesehen davon weist das Problembewußtsein der Österreicher, wie die nachfolgende Zusammenstellung zeigt, große Unterschiede auf. Männer beschäftigen sich vornehmlich mit dem Einfluß neuer Technologien, der wirtschaftlichen Entwicklung (der eigenen Firma) und ihrem beruflichen Fortkommen. Frauen sind hauptsächlich an einer gesicherten Zukunft der Kinder interessiert, außderdem sorgen sie sich um die ärztliche Versorgung im Krankheitsfall und im Alter sowie die Verbrechensbekämpfung. Bei den unter-30-jährigen stehen Gedanken um das berufliche Fortkommen, das wirtschaftliche Ergehen des Arbeitgebers, mehr Selbstständigkeit und die Wohnsituation im Mittelpunkt, bei den über-50-jährigen die Lebenssituation im Alter, ärztliche Versorgung, Einwanderung und Kriminalität, aber auch die Sorge um die Zukunft der Kinder. Personen mit einfachster Bildung machen sich eher um das eigene Wohl Gedanken (zukünftige Finanzierung des Arztbesuchs bzw. Versorgung im Krankheitsfall), Personen mit höchster Bildung machen sich fünfmal mehr Gedanken um die Umweltverschmutzung als der Rest der Bevölkerung und interessieren sich auch überdurchschnittlich stark für die Entwicklung der Wirtschaft sowie den Einfluss neuer Technologien.
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