Branche Deutschlands Unterschiede im Portemonnaie

Dienstag, 23. November 2004

Gut acht Prozent der deutschen Haushalte verfügen am Monatsende über mehr als 4.000 Euro netto, 23 Prozent der Haushalte müssen dagegen monatlich - die staatlichen Transferleistungen wie beispielsweise das Kindergeld eingeschlossen - mit unter 1.100 Euro netto auskommen. Unter den 439 deutschen Stadt- und Landkreisen ist die Zahl der gering verdienenden Haushalte im Hochtaunuskreis am niedrigsten. Nur sieben Prozent verdienen dort weniger als 1.100 Euro netto. Ähnlich gut stehen auch der Landkreis Starnberg mit 7,6 und der Main-Taunus-Kreis mit 9,1 Prozent ärmerer Haushalte da. Sie sind die einzigen in Deutschland, die unter der Zehn-Prozent-Marke bleiben. Unter den hohen Einkommensklassen auf der Ebene der 439 Stadt- und Landkreise ist die Polarisierung vergleichsweise stärker. Im Landkreis Starnberg ist der Anteil besonders hoch. 28,4 Prozent verfügen hier über ein Nettoeinkommen von mehr als 4.000 Euro monatlich. Es folgen der Hochtaunuskreis mit 27,6 Prozent und die Stadt Stuttgart mit 24,4 Prozent.
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