Branche Deutschland nach dem Fußball-Weltmeisterschaftsfieber

Montag, 24. Juli 2006
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Deutschland Fußball-WM Imagegewinn J.P. Boden


Die Bundesbürger gehen fast einhellig von einem Imagegewinn Deutschlands durch die Fußball-Weltmeisterschaft aus. Neun von zehn Befragte (93 Prozent) sind überzeugt, dass die Menschen im Ausland ein besseres Bild von Deutschland gewonnen haben. Dass die WM die Deutschen in ein mehrheitlich optimistisches Volk verwandelt hat, zeigt sich zwar nicht. Das Credo, es gäbe viele Probleme in Deutschland, aber wir schaffen das schon, übernimmt nach dem WM-Turnier jedoch immerhin die Hälfte der Bundesbürger (50 Prozent). Vier von zehn (39 Prozent) sind sogar überzeugt, dass die WM unmittelbar die Chancen für einen wirtschaftlichen Aufschwung verbessert habe. Ebenso viele (38 Prozent) geben an, ihr Vertrauen in die Leistungsfähigkeit und Stärke Deutschlands sei durch das Sportereignis auf heimischem Boden unmittelbar gestiegen. Nur wenig Hoffnung machen sich die Bürger allerdings hinsichtlich der Bedeutung der WM für die Berliner Politik. Nur 20 Prozent der Befragten erwarten, dass der Enthusiasmus der vier fußballbewegten Wochen auch auf die deutsche Politik übergreift und ihr zu neuem Schwung bei der Lösung der bestehenden Probleme im Land verhilft.
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