Branche Deutsche mögen Werbung

Montag, 24. März 2014
©  Thomas Max Müller  / pixelio.de
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In den vergangenen zehn Jahren hat sich das Image klassischer Werbung – also in TV, Radio und Printmedien – deutlich verbessert. Lagen 2003 deren Befürworter (51 Prozent) und die Skeptiker (49 Prozent) praktisch gleichauf, empfinden 2013 60 Prozent der Bevölkerung Werbung persönlich als ziemlich oder sogar sehr nützlich. Nur noch 40 Prozent sagen, dass Werbung für sie weniger oder gar nicht nützlich sei.

Auch haben immer weniger Deutsche das Gefühl, von Werbung belästigt zu werden: Nur noch 46 Prozent stimmen der Aussage zu, es gebe generell zu viel Werbung; das sind 19 Prozentpunkte weniger als vor zehn Jahren. Gleichzeitig finden 35 Prozent der Befragten – plus 14 Prozentpunkte –, die Menge an Werbung sei gerade richtig.

Diese wohlwollende Einschätzung ist kein Einzelfall. Praktisch alle positiven Aussagen zur Werbung erhalten heute laut Studie mehr Zustimmung als 2003. So hat sich beispielsweise mit 25 Prozent die Zustimmung zu der Aussage „Werbung bringt mehr Farbe und Abwechslung in unser Leben“ mehr als verdoppelt. 26 Prozent (plus 9 Prozentpunkte) sind überzeugt, Werbung bringe viele brauchbare Informationen.

Die Studie „Marken und Kommunikationstrends – Ten Years After“ hat Imas International in Kooperation mit Horizont (wie planung & analyse ein Titel der dfv Mediengruppe) durchgeführt. Erhebungsbasis für den Langzeitvergleich von Marken- und Werberezeption in der deutschen Bevölkerung ist eine repräsentative Stichprobe von 2000 Befragten ab 16 Jahren.
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