Branche CDU/CSU gewinnt Jungwähler für sich

Freitag, 13. September 2013
© Thomas Siepmann / pixelio.de
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CDU CSU SPD Piratenpartei Bündnis 90/Die Grünen Die Linke AfD


Wären am Sonntag Bundestagswahlen, würden 28 Prozent der deutschen Jungwähler, die sich schon für eine Partei entschieden haben, CDU/CSU wählen. Die SPD käme auf 21 Prozent mit einigem Abstand gefolgt von der Piratenpartei mit 13 Prozent. Die Grünen liegen mit 12 Prozent knapp dahinter. Die Linke liegt in der Gunst der Jungwähler bei 9 Prozent. Für die AfD würden sich sechs Prozent, für die FDP vier Prozent entscheiden.
 
Auch wenn die Piraten unter Jungwählern beliebt sind, ist die Zustimmung im Vergleich zum Juni 2012 gesunken. Damals konnte sich jeder Dritte junge Erwachsene vorstellen, die Piraten zu wählen. Gewinnerin ist die CDU/CSU, die sich von 18 Prozent auf 28 Prozent verbessern konnte. SPD und Grüne hingegen konnten in diesem Zeitraum nicht punkten, sie lagen im Sommer 2012 mit 20 Prozent bzw. elf Prozent auf ähnlichem Niveau wie heute.
 
Doch auf die dringendsten Sorgen junger Menschen hat die gegenwärtige Politik offenbar keine adäquaten Antworten parat: Zwei Drittel der jungen Deutschen sehen die Zukunft der Gesellschaft düster, drei Viertel meinen, dass sie es im Leben schwerer haben werden als ihre Elterngeneration. Für 70 Prozent ist Anpassung das Rezept für eine gelungene Lebensbewältigung.
  Dies ergab eine von jugendkulturforschung.de in Kooperation mit Respondi durchgeführte repräsentative Umfrage unter 1.012 deutschen jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 29 Jahren.
 
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