Beacons Kein Retter des Einzelhandels

Dienstag, 07. April 2015
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Beacon-Lösungen funktionieren, wenn sie ganzheitlich ins Marketing integriert werden. LOC-Place gibt Hinweise für den richtigen Einsatz.

Seit Juli 2014 betreibt LOC-Place die Beacon-Technologien im größten Outlet-Center Europas im österreichischen Parndorf. Die Erfahrungen des Unternehmens zeigen, dass Beacons funktionieren, wenn die technischen Voraussetzungen gegeben sind: Nur die neueren Generationen von iPhone und Android-Geräten können die Signale verarbeiten, Bluetooth muss aktiviert sein und schließlich muss eine Zustimmung in Form eines Opt-in gegeben werden.

Den Experten von LOC-Place fiel auf, dass User oft nicht vom Handel aktiv zum Opt-in bewegt werden. Dies sollte mit entsprechenden Hinweisen am POS erfolgen. Solche Maßnahmen können die Reichweite und Akzeptanz erhöhen.

Dass Hindernisse wie beschichtetes Glas, hohe Luftfeuchtigkeit etc. das Signal abschwächen, haben inzwischen zahlreiche Feldtests herausgefunden. Daraus müsse man ebenfalls die Konsequenzen ziehen. Es muss auch darauf geachtet werden, dass der User vor einem Laden nicht mehrere Nachrichten erhält und er sollte deiselbe Nachricht nicht mehrmals erhalten, egal wie oft er an dem Laden vorbei kommt.

Und: "Es mag banal erscheinen, aber Beacons müssen an Orten installiert werden, an denen User Mobilfunkempfang haben. Denn das Leuchtfeuer markiert nur eine Position, die Inhalte kommen aus dem Netz", erläutert Carsten Szameitat, Geschäftsführer des LOC-Place Inkubators.

Weitaus wichtiger sei jedoch die richtige Kampagnensteuerung, so LOC-Place. Hat die Kampagne jemanden erreicht, so klickten in einem vor kurzem von Gettings abgeschlossenen Test 33 Prozent innerhalb der ersten fünf Minuten auf die Nachricht, 20 Prozent sogar sofort. Eine Abnutzungstendenz konnte nicht festgestellt werden.

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