Branche App-Daten an die Krankenkasse?

Dienstag, 28. April 2015
©    Initiative D21 / flickr.com
© Initiative D21 / flickr.com

Apps für Gesundheit und Fitness zählen beispielsweise die zurückgelegten Schritte, ermöglichen Seh- oder Hörtests außerhalb der Arztpraxis oder geben Hinweise zur Überprüfung von Muttermalen und Hautveränderungen. Der Digitalverband Bitkom wollte nun wissen, ob die Nutzer auch bereit sind, diese Daten an ihre Krankenkasse weiterzugeben.
 
Immerhin 37 Prozent der Smartphone-Nutzer können sich vorstellen, Informationen zu Fitness, Ernährung oder Lebensstil an die eigene Krankenkasse weiterzuleiten. Bei den Nutzern ab 65 Jahren ist es sogar fast die Hälfte (47 Prozent). Doch die Mehrzahl – sechs von zehn Smartphone-Nutzern – kann sich dies derzeit noch nicht vorstellen.
 
Jeder fünfte Befragte (19 Prozent) wünscht sich im Gegenzug zu einer Weiterleitung seiner Daten Versicherungsrabatte, zehn Prozent eine Prämie, zum Beispiel in Form von Geld oder eines Gutscheins. Sieben Prozent aller befragten Smartphone-Nutzer würden einer Weiterleitung ihrer Daten ganz ohne Gegenleistung zustimmen. Bei den Nutzern ab 65 Jahren sind es sogar 33 Prozent, die keine Gegenleistung erwarten.
 
Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Umfrage, die Bitkom Research in Zusammenarbeit mit Aris Umfrageforschung im Auftrag des BITKOM durchgeführt hat. Dabei wurden 1279 Personen ab 14 Jahren befragt.
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