Branche Ältere leben Umweltbewusstsein vor

Montag, 14. Oktober 2013
Senioren steigen auch aus Umweltgründen aufs Rad (© Rainer Sturm / pixelio.de)
Senioren steigen auch aus Umweltgründen aufs Rad (© Rainer Sturm / pixelio.de)
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Umweltbewusstsein Gesamtheit Lebensmittel GfK Nürnberg


Umweltbewusstsein ist eine Frage des Alters und des Wohnortes: In Sachen Umweltbewusstsein heben sich die 60- bis 69-Jährigen von der Gesamtheit ab, denn sie verzichten deutlich häufiger als der Rest ganz bewusst weitgehend auf das Autofahren (42,0 Prozent vs. Gesamt: 33,5 Prozent) und wählen eine umweltfreundlichere Fortbewegungsart.

Die Mitglieder dieser Altersgruppe unterlassen außerdem öfter aus Umweltgründen das schnelle Fahren auf Autobahnen (34,2 Prozent vs. Gesamt: 24,8 Prozent) und geben an, überdurchschnittlich oft Lebensmittel "überwiegend" aus biologischem Anbau (31,4 Prozent; vs. Gesamt.: 23,3 Prozent) zu kaufen. Auch unterstützen sie häufiger Umweltorganisationen (22,4 Prozent vs. Gesamt: 15,3 Prozent).

Auch der Wohnort hat Einfluss auf das Umweltbewusstsein, denn Bewohner von Orten unter 5.000 Einwohnern schalten überdurchschnittlich häufig (73,2 Prozent vs. Gesamt: 65,8 Prozent) elektrische Geräte wie Fernseher, Radio und ähnliches immer komplett aus und lassen sie nicht im Stand-by-Modus laufen. Außerdem bevorzugen sie eher Produkte aus der Region (60,5 Prozent vs. Gesamt: 54,0 Prozent) und sind häufiger Mitglied einer Umwelt-Bürgerinitiative (7,2 Prozent vs. Gesamt: 2,8 Prozent) als das Gros der Befragten.

Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Apothekenmagazins "Senioren Ratgeber", durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.947 Personen ab 14 Jahren.
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