Branche Abschluss von Berufsunfähigkeitsversicherungen wird genau überdacht

Freitag, 01. August 2014
© Udo Kasper / pixelio.de
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Berufsunfähigkeitsversicherung YouGov


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Der Abschluss eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) will wohl überlegt sein, deshalb denken 73 Prozent gründlich über die Entscheidung nach. Nur rund jeder Vierte (27 Prozent) entscheidet aus dem Bauch heraus.


Vor dem Abschluss holt sich rund die Hälfte (51 Prozent) ein oder zwei Angebote ein. Beim Bedürfnis nach Sicherheit unterscheiden sich die BU-Neukunden aber nicht vom durchschnittlichen Versicherungsnehmer. Rund sieben von zehn Befragten fühlen sich nur wohl, wenn sie rundum gut abgesichert sind. Bei denen, die bereits länger eine BU besitzen, ist das Bedürfnis nach Sicherheit noch höher (80 Prozent).

Geht es um konkrete Leistungserwartungen der BU-Neukunden an allgemeine Versicherungspolicen, so sticht hier besonders der Einschluss aller relevanten Risiken und Leistungen beim Abschluss hervor. 36 Prozent der Befragten ist dieser Aspekt sogar so wichtig, dass sie dafür auch etwas höhere Beiträge zahlen würden. Unter den Gesamtbefragten ist es rund jeder Fünfte (22 Prozent). Ebenfalls ist eine schnelle und unbürokratische Hilfe im Leistungsfall von Bedeutung: 21 Prozent würden hierfür höhere Beiträge in Kauf nehmen, beim Durchschnittsversicherungsnehmer sind es lediglich 13 Prozent.

Dies zeigt die aktuelle Zielgruppenanalyse, die mit dem TargetReport Assekuranz des Kölner Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov erstellt wurde. Für die Studie wurden über 80.000 Versicherungs(mit)entscheider in den Jahren 2005-2013 befragt. Für die hier vorgestellte Zielgruppe der BU-Neukunden sind rund 800 Personen über die letzten neun Jahre befragt worden.
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