Branche 62 Prozent der Deutschen haben Zugang zum Netz

Dienstag, 11. Januar 2005
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Nutzeranteil


Im vierten Quartal 2004 verfügten 62 Prozent aller deutschen Erwachsenen über einen Zugang zum Internet. Der Nutzeranteil im Vergleich zum vierten Quartal 2003 stieg damit um vier Prozentpunkte. Die formale Bildung gibt auch weiterhin einen wesentlichen Ausschlag dafür, ob jemand einen Internet-Zugang besitzt: So verfügen mehr als vier Fünftel der Deutschen mit Hochschulreife (82 Prozent) über einen Zugang zum Internet, im Gegensatz dazu nur etwas mehr als ein Fünftel der Hauptschüler ohne Lehre (23 Prozent). Letztere Bildungsgruppe verzeichnet mit sechs Prozentpunkten allerdings als einzige überdurchschnittliche Zuwächse. Unter Hauptschulabsolventen mit Lehre sind 42 Prozent online, unter Deutschen mit Mittlerer Reife sind dies 63 Prozent. Noch immer gilt: Je höher die berufliche Qualifikation, desto höher auch der prozentuale Anteil an Internet-Nutzern. Dennoch zeigen sich innerhalb der verschiedenen Berufsgruppen sehr unterschiedliche Zuwachsraten im Jahresvergleich. Einzig die Arbeiter (45 Prozent) haben mit acht Prozentpunkten überdurchschnittliche Zuwächse. Die einfachen und mittleren Angestellten und Beamten (62 Prozent) erzielen durchschnittliche Zuwächse. Leicht rückläufig ist hingegen der Anteil unter den Selbstständigen (76 Prozent) sowie jener unter den leitenden und höheren Angestellten und Beamten (68 Prozent), die über einen Zugang zum Internet verfügen. Was die Nutzungszwecke anbelangt, ergibt der Jahresvergleich wenige nennenswerte Veränderungen. Lediglich Online-Shopping (erfährt mit fünf Prozentpunkten und aktuell 54 Prozent eine deutlich steigende Tendenz, wohingegen der Abruf von Wirtschafts- und Börsennachrichten (32 Prozent) minus vier Punkte verzeichnet. Kaum Änderungen zeigen sich im Nutzungsverhalten in Bezug auf das Vergleichen von Preisen (67 Prozent), das Online-Banking (51 Prozent), den Abruf von Politiknachrichten (30 Prozent), den Abschluss von Online-Versicherungen (11 Prozent) und Online-Brokerage (10 Prozent).
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