TV-Quoten
Sommerhitze bringt Zuschauerzahlen zum Schmelzen

Die sommerlichen Temperaturen fordern ihren Tribut. Die meisten Menschen zogen gestern Abend frische Luft den heimischen vier Wänden vor, die Zuschauerzahlen zur besten Sendezeit waren sehr überschaubar. Der größte Profiteur der Sommerhitze war das ZDF.

So war das "Heute-Journal" um 21.45 Uhr, als die Hitze langsam nachließ, mit 3,67 Millionen Zuschauern die meistgesehene Sendung des Tages. Auch zur besten Sendezeit hatte das Zweite mit der Doku "ZDF Zeit: Königliche Dynastien - Die Welfen" mit 3,15 Millionen Zuschauern die Nase vorne. Ein Grund ist womöglich die Zuschauerstruktur des ZDF. Das am Dienstag sonst erfolgsverwöhnte Erste musste sich mit eher bescheidenen Zuschauerzahlen zufrieden geben: Die "Vorstadtweiber" schafften mit 2,53 Millionen Zuschauern nur knapp einen zweistelligen Marktanteil von 10,4 Prozent, bei "In aller Freundschaft" kletterte der Marktanteil bei 3,1 Millionen Zuschauern immerhin auf 12,3 Prozent.

In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen waren 1,26 Millionen Zuschauer für die RTL-Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" am Dienstag das Höchste der Gefühle. In der Primetime schaffte es keine einzige Sendung über die Schwelle von 1 Million Zuschauern. RTL erreichte mit den Krimiserien "Bones - Die Knochenjägerin" und "CSI: Miami" mittelprächtige Marktanteile von 11,2 und 12,4 Prozent, Sat 1 erzielte mit der Til-Schweiger-Komödie "Kokowääh" 11,8 Prozent Marktanteil und Pro Sieben kam mit den "Simpsons" und der Sitcom "2 Broke Girls" auf Marktanteile von 11,9 und 10,5 Prozent. dh
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