#kämpfenschumi Fans bangen im Netz um Michael Schumacher

Montag, 30. Dezember 2013
Auf Fanseiten wie dieser wünschen viele Fans Schumacher gute Besserung
Auf Fanseiten wie dieser wünschen viele Fans Schumacher gute Besserung


Einen Tag nach dem tragischen Skiunfall von Michael Schumacher ist der Zustand des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters weiterhin kritisch. Im Internet sprechen Tausende Fans dem Rennsport-Idol und seiner Familie Mut zu: Bei Twitter werden unter Hashtags wie #kämpfenschumi oder #PrayForSchumi im Sekundentakt Genesungswünsche abgesetzt, die offizielle Internetseite von Schumacher ist unter dem Ansturm der Fans zusammengebrochen. Auf Facebook, wo Schumacher keinen offiziellen Account hat, treibt die Anteilnahme indes auch seltsame Blüten. Boris Becker war mal wieder einer der Ersten: "Let us all pray for @realschumacher michael for a full and speedy recovery !!!", twitterte der ehemalige Tennis-Profi und Twitter-Fan in der Nacht auf Montag. Mittlerweile steht #Schumi ganz oben in der Liste der Trending Topics von Twitter. Unter Hashtags wie #kämpfenschumi oder #PrayForSchumi drücken die Fans der im Koma liegenden Formel-1-Legende die Daumen.

Angesichts des medialen Trubels gibt es auch kritische Stimmen - "die Medien überschlagen sich mal wieder mit ihrer dummen Klick-Hascherei", schreibt ein User bei Twitter - die Mehrzahl der Fans nutzt Twitter allerdings, um Schumacher und seiner Familie Genesungswünsche zu übermitteln. Die offizielle Homepage Michael-Schumacher.de ist unter dem immensen Ansturm der Fans mittlerweile zusammengebrochen und seit Montagmorgen nicht mehr erreichbar.

Auch auf den diversen Fanpages auf Facebook wie der "Michael Schumacher Fanpage" oder den Facebook-Seiten seiner ehemaligen Rennställe Ferrari oder Mercedes AMG Petronas gehen die Kommentare und Genesungswünsche für Schumacher mittlerweile in die Tausende. Allerdings treibt die Anteilnahme bei Facebook auch seltsame Blüten: So gibt es mittlerweile eine Reihe von Trauerseiten wie "R.I.P. Michael Schumacher", die den Tod des Rennfahrers unterstellen und mit Slogans wie "1 Like = 1 Respect" um Likes buhlen. Der Zuspruch dieser geschmacklosen Auftritte hält sich allerdings in Grenzen. dh
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