Zuschauermarkt Europäische TV-Sender rechnen mit gutem Jahr 2014

Donnerstag, 13. Februar 2014
Dank Olympia und der Fußball-WM rechnen die Sender für 2014 mit guten Zuschauerzahlen
Dank Olympia und der Fußball-WM rechnen die Sender für 2014 mit guten Zuschauerzahlen


Die europäischen TV-Sender zeigen sich zum Jahresbeginn optimistisch hinsichtlich der Entwicklung der Zuschauerzahlen. Vor allem von den Sportgroßereignissen Olympische Spiele und Fußball-Weltmeisterschaft erwarten sie sich hohe Quoten. "2014 wird ein aufregendes Sportjahr, sowohl für internationale als auch europäische Fans", schreiben die Gattungsorganisationen Wirkstoff TV, EGTA, ACT, SNP TV, Spot und Thinkbox in einer gemeinsamen Mitteilung. Wie der Sport TV beflügelt, zeigt unter anderem die Eröffnungszeremonie der laufenden Olympischen Spiele in Sotschi. Rund 3 Milliarden Zuschauer verfolgten diese weltweit. Auch das Super Bowl Finale erzielte einen neuen Rekord. 111,5 Zuschauer schauten den Seattle Seahawks und den Denver Broncos zu.

An europäischen Beispielen für die Attraktivität von Sport fehlt es ebenfalls nicht: Das Finale der UEFA Champions League zwischen Bayern München gegen Dortmund holte 173 Millionen Fans. Das Rugby Spiel von Frankreich gegen England verfolgten in Frankreich 6,4 Millionen Zuschauer, das entspricht 34,1 Prozent Marktanteil. In England schalteten 5,9 Millionen ein, was 32,1 Prozent Zuschauermarktanteil repräsentiert.

Neben Sport kommen auch andere Genres gut an. So werden Talentshows weiterhin stark eingeschaltet - ob "The Voice" in Frankreich und England mit rund 10 Millionen Zuschauern oder "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" auf RTL in Deutschland mit durchschnittlich 7,96 Millionen Zuschauern.

Für Hollywood-Schauspieler wird TV ebenfalls wichtiger. Das zeigen Projekte von Al Pacino, Michael Douglas und Kevin Spacey, dessen "House of Cards" allerdings exklusiv für die Internetplatform Netflix produziert ist und erst in der Zweitverwertung im klassischen TV auftaucht.

Im Schnitt wachsen die Sendereinnahmen laut den Gattungsinitiativen sowohl durch Werbung und Abonnements. Auch die Geräte werden immer besser. In den letzten zehn Jahren hat sich die durchschnittliche Bildschirmgröße demnach von 38 auf 82 Zentimeter mehr als verdoppelt. pap
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