Zeitungsverlag NOZ Medien will mh:n-Gruppe übernehmen

Mittwoch, 24. Februar 2016
Bei der NOZ sind derzeit knapp über 1000 Mitarbeiter beschäftigt
Bei der NOZ sind derzeit knapp über 1000 Mitarbeiter beschäftigt
Foto: NOZ

Die Osnabrücker "NOZ Medien" will die in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern tätige "medien holding:nord-Gruppe" übernehmen. Der Kauf stehe aber noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Prüfung, sagte die Sprecherin von NOZ Medien, Kristina Hoppe, am Mittwoch. Bei der NOZ seien derzeit knapp über 1000 Mitarbeiter beschäftigt, bei der "mh:n-Gruppe" seien es 1500. "Über Umsatzzahlen und Kaufpreis ist Stillschweigen vereinbart worden", sagte Hoppe.

Durch die Übernahme steige die NOZ-Gruppe mit einer Gesamtauflage von 460.000 Exemplaren in den Kreis der zehn größten Zeitungsverlage Deutschlands auf, sagte Hoppe. Die Zeitungen der NOZ haben eine tägliche Auflage von rund 175.000 Exemplaren. Bei der "medien holding:nord-Gruppe" erscheinen 33 Tageszeitungen mit einer Gesamtauflage von 285.000 Exemplaren und mehr als 40 Anzeigenblätter mit einer Auflage von 3,4 Millionen. Zur Holding gehören unter anderem der "sh:z-Verlag" in Flensburg, der "A. Beig-Verlag" in Pinneberg und der "Zeitungsverlag Schwerin".

Der Verkauf sichere die Zukunft der "medien holding:nord" und die Fortführung aller Titel, hieß es in der Pressemitteilung der "NOZ-Mediengruppe". Weil es zwischen beiden Verbreitungsgebieten keine geografischen Überschneidungen gebe, würden die Verlags- und Druckstandorte weitergeführt.

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In einer sich schnell wandelnden Medien- und Zeitungslandschaft haben wir mit 'NOZ Medien' einen Käufer gefunden, der die Stärke des 'sh:z' weiter ausbauen kann, und der sich im deutschen Zeitungsmarkt damit eine zukunftssichere Stellung verschafft", sagte Andreas Dethleffsen, Sprecher der Gesellschafter der "mh:n-Gruppe".

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Neben dem Aufbau neuer Geschäftsfelder ist die Weiterentwicklung des Kerngeschäftes die zentrale Aufgabe, um die Zukunftsfähigkeit von 'NOZ Medien' zu sichern", sagten die Geschäftsführer der "NOZ Medien", Christoph Niemöller und Laurence Mehl. dpa

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