Zeitungskonzern DuMont verbessert Ergebnis

Donnerstag, 07. Juli 2016
Die Spitze der DuMont Mediengruppe (v.l.): Otto Christian Lindemann, Christoph Bauer und Stefan Hütwohl
Die Spitze der DuMont Mediengruppe (v.l.): Otto Christian Lindemann, Christoph Bauer und Stefan Hütwohl
Foto: DuMont

Die Umstrukturierungen bei der DuMont Mediengruppe tragen Früchte: Das Kölner Verlagshaus hat das Ergebnis im Geschäftsjahr 2015 verdoppelt, auch der Umsatz entwickelte sich trotz der insgesamt rückläufigen Entwicklung des Zeitungsmarktes positiv. Insgesamt sieht man sich im Köln mit der Umsetzung seiner Strategie "im Plan".
Der Umsatz der Mediengruppe, zu der unter anderem der "Kölner Stadt-Anzeiger", die "Kölnische Rundschau", die "Berliner Zeitung" und die "Hamburger Morgenpost" gehören, stieg im vergangenen Jahr organisch um sieben Millionen Euro auf 546 Millionen Euro. Das Ergebnis konnte von 4,9 Millionen Euro im Vorjahr auf 10,3 Millionen Euro verdoppelt werden. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich um drei Prozentpunkte auf 14 Prozent. Die DuMont Mediengruppe - vormals M. DuMont Schauberg - war 2012 durch die Insolvenz der "Frankfurter Rundschau" tief in die roten Zahlen gerutscht, auch der Umsatz sackte durch den anschließenden Verkauf der Tageszeitung ab. Der Verlag reagierte daraufhin mit einem Sanierungsprogramm auf den Strukturwandel in der Medienlandschaft, das Ende 2015 abgeschlossen wurde. Mit dem strategischen Programm "Perspektive Wachstum" sei man "genau im Plan", teilte die Mediengruppe am Donnerstag mit. Auch die Zahl der Mitarbeiter, die in den vorangegangenen Jahren durch Kündigungen und Auslagerungen rückläufig war, stieg 2015 wieder von 3267 auf 3376. dh
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