Zeitungen "FAZ" und "SZ" gründen Einkaufsgemeinschaft für Papier

Donnerstag, 09. Januar 2014
Die Verlage wollen mit einer Einkaufsgemeinschaft die Papierpreise drücken
Die Verlage wollen mit einer Einkaufsgemeinschaft die Papierpreise drücken


Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung", die Südwestdeutsche Medienholdung (u.a. "Süddeutsche Zeitung", "Stuttgarter Zeitung"), die "Freie Presse" aus Chemnitz und die "Rheinpfalz" aus Ludwigshafen bauen ihre seit zwei Jahren bestehende Kooperation im Papiereinkauf aus und gründen eine Einkaufsgemeinschaft. Die vier Zeitungsverlage wollen ihre Beschaffungsaktivitäten in der EKG - Einkaufsgemeinschaft für Verlage bündeln. Außerdem soll das Druckzentrum Rhein Main der Verlagsgruppe Rhein Main ("Allgemeine Zeitung", "Wiesbadener Tagblatt") und der Echo Medien ("Darmstädter Echo") Partner der Einkaufsgemeinschaft werden. Mittelfristig sollen sich weitere Partner an dem Zusammenschluss beteiligen können. Ziel ist die Schaffung eines "führenden europäischen Abnehmers für Zeitungsdruckpapier" - mit einer entsprechend großen Markt- und Verhandlungsmacht.

Offiziell heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung: "Durch den Zusammenschluss und die damit verbundene Ausweitung und Bündelung von Kompetenzen können ein starker Marktauftritt, die wirtschaftliche und ökologische Optimierung der Logistik sowie die Steigerung der Effizienz in den Unternehmen und bei den Lieferpartnern erzielt werden." Die Gründung der Einkaufsgemeinschaft steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch das Kartellamt. dh
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