Werbung am Bahnhof Out-of-Home überzeugt die Jugend

Dienstag, 17. Juni 2014
Am Bahnhof kommen Besucher an der Außenwerbung nicht vorbei (Bild: Ströer)
Am Bahnhof kommen Besucher an der Außenwerbung nicht vorbei (Bild: Ströer)

Wenn es um Außenwerbung geht, ist der Bahnhof meist der Ort, an dem Kampagnen und Installationen am meisten auffallen. Das belegen nun auch der Fachverband Außenwerbung (FAW) und die Mediaagentur Posterselect in ihrer aktuellen Trendanalyse. Plakate, digitale Screens und Riesenposter erzielen demnach bei Bahnhofsbesuchern Erinnerungswerte von bis zu 85 Prozent. Rund um das Thema Reise bildet der Bahnhof einen Mikrokosmos mit Geschäften, Gastronomie und Dienstleistungen sowie einer hohen Anziehungskraft auf die Bevölkerung: 30 Prozent der rund 1100 Befragten sind mehrmals die Woche dort, mitunter täglich. Weitere 20 Prozent halten sich im Durchschnitt einmal pro Monat am Bahnhof auf. Nicht nur zum Reisen übrigens: Jeder fünfte kommt zum Einkaufen. 60 Prozent der regelmäßigen Bahnhofsbesucher halten sich dabei mindestens 15 Minuten vor Ort auf, häufig bis zu einer halben Stunde oder länger.

Davon profitieren auch die Medien: Gerade die junge Zielgruppe nimmt Plakate an Wänden oder in Vitrinen sowie elektronische Werbung auf Bildschirmen und Riesenposter mit großem Interesse wahr und erinnert sich zuverlässig daran. Out-of-Home erzielt hier Höchstwerte zwischen 86 und 70 Prozent.

Mit der aktuellen Studie "Relevanz und Wahrnehmung von Medien an Bahnhöfen", die auf der Homepage des Verbandes zum Download bereit steht, setzen FAW und Posterselect ihre Reihe von Trendanalysen zu verschiedenen Bereichen der Außenwerbung fort. In den vergangenen Monaten hatten sie unter anderem bereits die Akzeptanz von Out-of-Home am Point of Sale, Plakat und Digital Out of Home mit Zahlenmaterial belegt. kl
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