Werbemarkt Radio-Vermarkter rechnen wieder mit Plus

Freitag, 01. April 2016
RMS-Chef Florian Ruckert und AS&S-Radio-Geschäftsführer Oliver Adrian
RMS-Chef Florian Ruckert und AS&S-Radio-Geschäftsführer Oliver Adrian
Foto: RMS/AS&S

Nach stagnierenden Brutto-Werbeumsätzen 2015 rechnen die Chefs der Radiovermarkter RMS und AS&S Radio für 2016 wieder mit einem Wachstum. Auch netto soll es nach oben gehen. Vor allem RMS geht von einem spürbaren Plus aus. "2016 läuft aus unserer Sicht sehr gut an", sagt Florian Ruckert, Vorsitzender der Geschäftsführung der RMS, im Interview mit HORIZONT.
"Aktuell entwickelt sich Radio sehr viel besser als der Werbemarkt insgesamt", sagt Ruckert mit Blick auf die Nielsen-Zahlen für Februar laut denen die Gattung in den ersten zwei Monaten ein Plus von 14,2 Prozent aufweist. Neben der 2015 schwächeren Automobilindustrie investieren vor allem der Handel und auch E-Commerce dieses Jahr mehr in Radio. "Wir gehen davon aus, das die Gattung Ende 2016 einen Bruttomarktanteil von über 6 Prozent haben wird", so Ruckert. 2015 lag er bei 5,8 Prozent. Auch Oliver Adrian, Geschäftsführer der AS&S Radio, geht von einem guten Jahr für Radio aus. Sein eigenes Haus habe auf Nettobasis zwei Rekordjahre hinter sich. "Daran gemessen sind wir zufrieden, wenn wir dieses hohe Niveau Ende 2016 wieder erreichen", sagt Adrian. Um dauerhaft Marktanteil zu gewinnen, müsse die Gattung das Werbegeschäft auf "immer breitere Beine stellen" und neue Branchen erschließen, "um weniger abhängig von der Konjunktur einzelner Branchen zu sein". pap 

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Die Vermarkterchefs über Werbereduzierungen beim WDR, gemeinsame Gattungsarbeit und den Radio Advertising Summit in HORIZONT-Ausgabe 13 vom 31. März 2016. Die Ausgabe kann auch auf Tablets oder - nach einmaliger Registrierung - als E-Paper gelesen werden kann. Nicht-Abonnenten können hier ein HORIZONT-Abo abschließen.

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