Webradio-Währung Ausweisung der AGMA verzögert sich

Dienstag, 28. Januar 2014
AG.MA-Manager Olaf Lassalle (c) AG.MA
AG.MA-Manager Olaf Lassalle (c) AG.MA

Die für Januar geplante erstmalige Veröffentlichung der Leistungsdaten für Webradio verzögert sich. "Es gab Probleme bei der Zuordnung der Channels zu den Vermarktern", erklärt Olaf Lassalle, der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (AG.MA), gegenüber HORIZONT.NET. Nun sollen die Zahlen für das 4. Quartal 2013 am 26. März veröffentlicht werden. Seit Jahresbeginn läuft die Logfile-basierte Webradio-Messung der AG.MA im Regelbetrieb. Geplant ist es, die Daten vier Mal im Jahr quartalsweise zu publizieren. Schon im April sollen die Monate Januar bis März 2014 folgen. Ausgewiesen werden jeweils die Anzahl der Streamstarts im durchschnittlichen Monat, zwei Wochen und Woche und die durchschnittliche Abrufdauer pro Stream.

Im Gegensatz zur klassischen MA Radio geht es damit im ersten Schritt jedoch nur um die Ausweisung rein technischer Messdaten ohne soziografische Angaben zu den Hörern. Entsprechend sind die Daten noch nicht mit denen der MA Radio vergleichbar und haben keinen Währungscharakter. Mittelfristig sollen die Werte jedoch zu einer Konvergenzwährung fusioniert werden, um den direkten Vergleich der Angebote zu ermöglichen.

Derzeit fehlen im Markt allgemein anerkannte Standards für die Reichweiten von Webradios, deren Nutzung stark steigt. Der reine Webradio-Vermarkter Audimark legt jährlich den Webradiotest vor, für den über 9000 Personen befragt werden. RMS hat vergangenes Jahr mit den Webradio Ratings nachgezogen, die über 5000 Befragte zählen, aber nur Webradio-Reichweiten ausweisen. pap
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