WM-Endspiel ausverkauft 50.000 Fans gehen zum Public-Viewing von FFH

Freitag, 11. Juli 2014
Zur Endspiel-Übertragung in der Frankfurt kommen 50.000 Zuschauer (Foto: Commerzbank Arena)
Zur Endspiel-Übertragung in der Frankfurt kommen 50.000 Zuschauer (Foto: Commerzbank Arena)


Endspiel in der Commerzbank-Arena: Binnen 24 Stunden waren die Karten für Hessens größtes Public-Viewing im Frankfurter Fußballstadion ausverkauft. Hit-Radio FFH, der private Marktführer, und die Commerzbank-Arena zeigen das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft Deuschland gegen Argentinien vor rund 50.000 Fans.
Das Spiel wird auf einer 412 Quadratmeter großen Leinwand übertragen. Beim Viertelfinal-Sieg der deutschen Mannschaft gegen Frankreich zählten die Veranstalter bereits 32.800 Besucher. Beim 7:1-Sieg gegen Brasilien fanden immerhin 21.000 Zuschauer den Weg in die regengeschützte Arena. "Diese WM ist auch ein hessisch-brasilianisches Sommermärchen, die Stimmung in der Commerzbank-Arena ist großartig", sagt Hans-Dieter Hillmoth, Geschäftsführer und Programmdirektor von FFH.

Die Eintrittskarten kosteten 8 Euro. Vor dem Spiel treten Comedian Bülent Ceylan, Party-Sänger Tim Toupet und das Electrodance-Project Morris Jones auf. Die FFH-Moderatoren Daniel Fischer und Felix Moese führen durch den Abend. Die Commerzbank-Arena und Hit-Radio FFH laden seit der in Deutschland veranstalteten WM 2006 zu FFH-Public Viewings in das Stadion ein. Das Endspiel der Europameisterschaft Deutschland gegen Spanien hatten 2012 ebenfalls 50.000 Fans gesehen.

Für die Quoten sind diese Zuschauer jedoch verloren. Die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) erfasst bislang keine Nutzung an öffentlichen Plätzen. Da sich diese Form des Zuschauens aber in den vergangenen Jahren immer mehr verbreitet hat, fehlen mitunter sechsstellige Zuschauerzahlen. Bis zu 100.000 Besucher können allein auf der längsten Fanmeile Deutschlands in Berlin am Brandenburger Tor feiern. Die Besucherzahlen sind jedoch stark wetterabhängig. So mussten zum Halbfinale gegen Brasilien die Fanmeilen mancherorts wegen drohender Gewitter geschlossen werden. An anderen Orten regnete es in Strömen, was ebenfalls dafür sorgte, dass der Andrang gering war. pap
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