Von Sinnsuchern und Türkenerklärern "Die Zeit" wirbt mit Autorenportäts im Kino

Donnerstag, 13. Februar 2014
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Dringende Notwendigkeit, um neue Leser zu werben, besteht bei der "Zeit" eigentlich nicht: Die Wochenzeitung steigert entgegen dem Branchentrend kontinuierlich ihre Auflage. Dennoch schadet es nicht, sich ab und zu der eigenen Mission zu vergewissern und das Publikum daran teilhaben zu lassen. Die "Zeit" tut das nun mit ihrer neuen Kino-Kampagne, bei der Journalisten der Zeitung im Mittelpunkt stehen. So berichten New-York-Korrespondentin Amrai Coen, Krisenreporter Wolfgang Bauer, der "99 Fragen"-Erfinder Moritz von Uslar, Investigativredakteur Martin Kotynek und Politikredakteurin Özlem Topcu von ihrer Arbeit und davon, was sie antreibt. Coen etwa charakterisiert sich und ihre Kollegen dabei als Sinnsucher, während Topcu, die mit drei Jahren aus der Türkei nach Deutschland kam, sich als "Türkenerklärerin" vorstellt. Die Spots sind auf Youtube zu sehen, außerdem wurde für die Kampagne die Microsite fuer-die-zeit.de eingerichtet.

"Wir möchten eine intensive Form von Werbung schaffen, die die Zuschauer berührt. Sie sollen erleben, wer die Menschen hinter den Artikeln sind und wie viel Leidenschaft in ihnen steckt. Dafür bietet das Kino die ideale Atmosphäre, denn es stellt einen Gegenpol zum hektischen Mediengeschehen dar - genau wie Die Zeit", sagt Verlagsleiterin Stefanie Hauer.

Verantwortlich für die kreative Umsetzung der Kampagne ist die Berliner Agentur Dorten. Produziert wurden die unter anderem in Berlin, Istanbul und New York gedrehten Autorenportäts von Bears Calling unter der Regie von Maximilian Wiedenhofer und Justin Kruse. ire

Die weiteren Videos der Kampagne:







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