Virtual Reality Im Zoo Palast spielt jetzt die Zukunft

Freitag, 24. November 2017
Zusammen, alleine im Kino - bei der Premiere im Zoo Palast lässt Werbe Weischer die Zuschauer in virtuelle Welten eintauchen.
Zusammen, alleine im Kino - bei der Premiere im Zoo Palast lässt Werbe Weischer die Zuschauer in virtuelle Welten eintauchen.
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Virtual Reality Frank Senger Stefan Kuhlow


Werbe Weischer experimentiert verstärkt mit VR-Technologie. In den nächsten Monaten soll getestet werden, wie das neue Format bei Kino-Besuchern ankommt. Zusammen mit seinem Tochterunternehmen, der Mediaagentur Nqyer Media, hat der Kino-Vermarkter bereits eigene VR-Inhalte produziert.
"Composition of Music and Visual" soll künftig Musik, Virtual Reality und Zuschauer im Kino zusammenbringen. Für das zwölfminütige Pilotprojekt "Tripin Reality" wurden Ton- und Bild-Ebene neu konzipiert, wobei Nqyer Media für Konzept, Inhalt und Umsetzung verantwortlich war. Werbe Weischer bringt in das Projekt Kino-Netzwerk und -Wissen ein. In den nächsten drei Monaten läuft das VR-Format, das den Zuschauer ein bisschen an die musikalische Reise durch ein digitales Weltall erinnert, im Kinoprogramm des Berliner Kinos Zoo Palast.
Zwölf Minuten dauert das VR-Erlebnis "Tripin Reality", das von Werbe Weischer und Nqyer Media neu entwickelt wurde.
Zwölf Minuten dauert das VR-Erlebnis "Tripin Reality", das von Werbe Weischer und Nqyer Media neu entwickelt wurde. (© parcelLab)
Das sei die erste Testphase, erklärt Frank Senger, Geschäftsführer von Werbe Weischer. Danach entscheidet sich, ob der Kinovermarkter das VR-Erlebnis noch in weiteren ausgewählten Kinos testen wird: „Es ist auch für uns ein Trial and Error“, sagt Senger.

Der Testlauf soll zeigen, ob die Zuschauer tatsächlich bereit sind, Eintritt für ein solches Erlebnis zu bezahlen. Und ob Virtual Reality, vor allem bei der anvisierten jüngeren Zielgruppe, als Kino-Konzept angenommen wird. Bei dem Projekt geht es für die Vermarkter in erster Linie aber auch darum, sich mit der Technologie auseinanderzusetzen sowie neue Möglichkeiten im Kino auszuloten und voranzubringen. "Wir zeigen damit, dass das Unternehmen Weischer auch beim Thema Virtual Reality zu den First Movern im Kino zählt", sagt Stefan Kuhlow, CEO Werbe Weischer.

In den nächsten drei Monaten muss sich der VR-Kurzfilm im regulären Kino Programm des Zoo Palasts beweisen.
In den nächsten drei Monaten muss sich der VR-Kurzfilm im regulären Kino Programm des Zoo Palasts beweisen. (© parcelLab)
Inhaltlich sei das Ziel gewesen, Musik neu erfahrbar zu machen, erklärt Julian Mohr, Gründer und Geschäftsführer von Nqyer Media: "Wir haben ein völlig neues und äußerst intensives Format geschaffen, indem wir Musik mit abstrakten Formen und digitalen Welten interagieren lassen. Das Zusammenspiel von Virtual Reality in Verbindung mit dem Kino-Sound und Ambiente des Zoo Palasts ergibt eine einzigartige Form des Musikkonsums und der Unterhaltung." mab
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