Vermarktung Springer und Funke reden mit Burda über Kooperation

Freitag, 05. Februar 2016
Funke-Chef Manfred Braun
Funke-Chef Manfred Braun
Foto: Funke

Auf ein Neues: Die großen Verlage zeigen sich zum Jahresbeginn vor allem in drei Stoßrichtungen so unbekümmert und auch so selbstbewusst wie schon lange nicht mehr. Dies zeigt sich nicht zuletzt in ihrer größeren Bereitschaft zu Kooperationen.

Natürlich haben selbst die großen Publikumsverlage etwa bei Druck und Vertriebslogistik schon immer zusammengearbeitet, Häuser minderer oder unterschiedlicher Größe längst auch in der Vermarktung, Stichwort Mandantengeschäft. Doch erst im vergangenen Jahr haben mit Axel Springer und der Funke Mediengruppe zwei wirkliche Dickschiffe ihre Vermarktung zusammengelegt, im Joint Venture namens Media Impact (MI).

Und jetzt könnte sich eine noch größere Einheit anbahnen. Denn die MI-Häuser Springer und Funke reden mit Burda über Kooperation im Back-Office der Vermarktung, bei Funktionen, die nach dem Verkauf von Werbeflächen ablaufen, zum Beispiel Buchung, Disposition, Ad Management und Abrechnung. Diese Dienste hatte Burda zum Jahreswechsel in seine neue Tochterfirma Ad Tech Factory ausgegliedert und sucht dafür Mandanten und gerne auch Mitgesellschafter. Gespräche laufen nicht nur mit dem „Spiegel“, sondern auch mit MI: Springer-Vorstand Andreas Wiele bestätigt nun, eine Kooperation zu prüfen. Und Funke ebenfalls. "Ich finde, Burda geht da einen vielversprechenden Weg", sagt Geschäftsführer Manfred Braun gegenüber HORIZONT: "Wir prüfen gerade, ob und wie wir ihn mitgehen können."

Mehr dazu lesen Abonnenten in der HORIZONT-Ausgabe 5/2016, die am Donnerstag, 4. Februar erscheint. Und ebenso zu den weiteren beiden Stoßrichtungen: Zur größeren Risikobereitschaft beim Start neuer Titel und zur verstärkten gemeinsamen Marktforschung: So bauen Axel Springer, Bauer, Burda, Funke und G+J ihre Markt-Media-Studie "Best for Planning" (B4P) und auch die Werbewirkungsstudie "Best for Tracking" (B4T) in diesem Jahr weiter aus. Stichworte: Mobile, "Internet der Dinge", mehr Fälle, Marken und Motive. Das Ziel ist, "Big Data für alle Marketingaufgaben zur Verfügung zu stellen". rp

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