VPRT-Prognose TV wächst weiter, Radio auch

Donnerstag, 19. Mai 2016
Frank Giersberg, Leiter der Marktentwicklung im VPRT
Frank Giersberg, Leiter der Marktentwicklung im VPRT
Foto: Foto: VPRT

Parallel zur Veröffentlichung der Zahlen für 2015 vom Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft, legt der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) seine Prognose für das laufende Jahr vor. Und die fällt positiv aus: Der Nettowerbeumsatz von TV-Werbung soll um 2 bis 3 Prozent steigen, der von Radiowerbung um 1 bis 2 Prozent. Deutlich stärker wächst das Digitalgeschäft – wenn auch noch von niedrigerem Niveau: Instream-Videowerbung wird um 25 bis 30 Prozent zulegen, Instream-Audiowerbung um 40 bis 50 Prozent.
Die Dominanz der audiovisuellen Medien hält damit auch in diesem Jahr an. "Es ist eine sehr robuste Entwicklung, die wir da sehen", sagt Frank Giersberg, der in der VPRT-Geschäftsleitung für den Bereich Markt- und Geschäftsentwicklung zuständig ist. "Die Unternehmen investieren Jahr für Jahr mehr in audiovisuelle Medien", so Giersberg. Insgesamt steigen die Spendings für Audio und Bewegtbild damit um 3 bis 4 Prozent auf rund 5,7 Milliarden Euro. Davon entfallen knapp 5 Milliarden auf Bewegtbild, das schon die letzten vier Jahre deutlich zulegen konnte. "TV und Radio machen uneingeschränkt den schnellen Reichweitenaufbau möglich", sagt Florian Ruckert, Vorsitzender der Geschäftsführung des Radiovermarkters RMS. Auch Martin Krapf, Geschäftsführer der TV-Gattungsinitiative Screenforce, sieht im schnellen Reichweitenaufbau die große Stärke der Gattungen: "Die steigende Relevanz von Massenreichweiten zeigt sich nicht mehr nur in den stetig steigenden Investitionen, sondern sie wird auch durch die ROI-Forschung beständig erklärt." Weltweit zeigten diese laut Krapf, dass ein eingesetzter Werbe-Euro 2 bis 3 Euro Umsatz einbringt. pap

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