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VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer
Hans-Jürgen Herrmann/HORIZONT

VDZ Bezahlinhalte in Deutschland entwickeln sich nur langsam

VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer
Die Zeitschriftenbranche ist beim Thema Bezahlinhalte nach Einschätzung von VDZ-Chef Stephan Scherzer noch nicht da, wo sie sein will. "Wir kommen tatsächlich langsamer voran, als sich das viele gewünscht haben, weil die Alles-ist-umsonst-Kultur so weit entwickelt ist", sagte Scherzer der Deutschen Presse-Agentur.
von HORIZONT Online / dpa, Freitag, 23. Dezember 2016
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    Es gebe schon viele Special-Interest-Medien mit klugen Bundle-Angeboten, also ein Abo für alles, Print, Websites, Mobile, Services. "Wir haben in Deutschland allerdings etwas, was uns von allen Ländern, auch den USA, unterscheidet, einen extrem starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk", so der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger. "Natürlich sind die 'Tagesschau', das 'heute-journal', und die 'Sportschau' sehr starke Marken, die im Digitalen ausgesprochen presseähnliche Angebote in großem Stil anbieten", sagte Scherzer. "Die meisten privatwirtschaftlich finanzierten Medien tun sich deshalb mit einer harten Paid-Content-Strategie schwer." Die "Washington Post", die "New York Times" hätten dagegen keine öffentlich-rechtliche Konkurrenz. "Auch deshalb hat die 'New York Times' mittlerweile mehr als eine Million Online-Abonnenten. dpa
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