Und Tooooor! TV-Manager schießen flotte Bälle

Donnerstag, 22. Mai 2014
Martin Krapf bereitet sich auf seinen Schuss vor (Foto: Twitter/Mediacom)
Martin Krapf bereitet sich auf seinen Schuss vor (Foto: Twitter/Mediacom)


Das Mega-Ereignis Fußball-Weltmeisterschaft wirft seine Schatten voraus. Der TV-Wirkungstag in Düsseldorf steht ganz im Zeichen des Großevents in Brasilien. Moderator Wolfgang Kons forderte die rund 1000 Zuschauer nicht nur dazu auf, La-Ola-Wellen mit bereitliegenden Deutschland-Schals in den Händen, zu üben, auch die Vortragenden mussten ran und mit möglichst hoher Geschwindigkeit den Ball ins Netz bringen. Der vorläufige Zwischenstand nach 6 Vortragenden: Frauen sind gar nicht so schlecht und auch geübte Torschützen können sich noch steigern. Martin Krapf, Geschäftsführer der Gattungsmarketinginitiative Wirkstoff TV, machte den Auftakt und donnerte den Ball mit 83 Stundenkilometern ins Tor. Die Messtechnik ist der sogenannte Ballspeedometer der unter anderem auch die Fluggeschwindigkeit in der Allianz-Arena misst. Krapf konnte sich zur Generalprobe damit nochmals steigern.


Guido Modenbach, Geschäftsführer Seven-One Media, trat als zweiter an. Das Ergebnis muss HORIZONT noch nachreichen. Les Binet von Adam Eve DDB trat zögerlich an und vorsichtig auf den Ball und brachte es damit auf lediglich 39 Stundenkilometern. Er liegt damit deutlich am Ende.

Für besondere Aufmerksamkeit sorgte die Britin Lindsay Clay. Die Thinkbox-Managerin trat mit hohen Schuhen vors Tor und zitierte erstmal Gary Lineker, der Fußball einst als Spiel definiert hat, bei dem 22 Leute 90 Minuten lang spielen und am Ende gewinnen immer die Deutschen. Clay zitierte Wolfgang Kons ins Tor und streifte dann doch noch kurz vor dem Schuss ihre hohen Schuhe ab. "Ich breche mir sonst meinen Knöchel", sagte sie. Eine weise Entscheidung, denn damit brachte sie es auf 55 Stundenkilometer.

Benjamin Ampen von Twitter holte Krapf vom Thron und donnerte den Ball mit ansehnlichen 91 Stundenkilometern ins Tor. Christian Franzen, Geschäftsführer Mediacom, der mit Ampen in einem Vortragsteam spielte, legte einen Schuss mit 72 Stundenkilometern nach. Martin Klarmann, Professor am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), erzählte launig von seiner bislang unrühmlichen Fußballkarriere, und erntete für seine 54 Stundenkilometer von einem mitfühlenden Publikum trotzdem großen Applaus. Im Vergleich zu richtigen Profis sahen jedoch alle TV-Manager und Forscher alt aus. Arjen Robben bringt es auf 133,8 Stundenkilometer und ist damit einer der schussgewaltigsten Fußballer der Welt.

Musikalische Untermalung aus der Welt des Fußballs gab es ebenfalls. Tenor Vincent Schirrmacher sang ein Medley aus Fußballliedern und die Fußall-Arie "You never walk alone" und gab auch noch Auskunft über sein eigenes Fußballverhalten: "Ich habe vier Fernseher. In jedem Zimmer einen, nur nicht auf dem Klo". pap
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