Umfrage Jan Böhmermann macht die meisten Schlagzeilen / Kai Diekmann auf Platz 2

Dienstag, 08. März 2016
Jan Böhmermann wird laut einer Umfrage von Recherchescout 2016 viele Schlagzeilen machen
Jan Böhmermann wird laut einer Umfrage von Recherchescout 2016 viele Schlagzeilen machen
Foto: ZDF / Jens Oellermann

Jan Böhmermann wird unter deutschen Medienschaffenden in diesem Jahr mit Abstand die meisten Schlagzeilen machen. Das ist das Ergebnis der Umfrage "Media Delphi 2016", die die Medienkontakt-Plattform Recherchescout unter 300 deutschen Journalisten durchgeführt hat. Hinter Moderator Böhmermann mit 64 Prozent folgt "Bild"-Herausgeber Kai Diekmann mit 45 Prozent.
In der Umfrage, die die zu erwartende Berichterstattung um deutsche Journalisten ausweist, kommt Oliver Welke hinter Böhmermann und Diekmann auf Rang 3 (34 Prozent). Dem ZDF-Moderator dicht auf den Fersen sind Frank Plasberg (33 Prozent) und Springer-Vorstand Mathias Döpfner (31 Prozent). Auf den Plätzen 6 bis 8 folgen Blogger Sascha Lobo (29 Prozent), Amazon-Gründer und Medienunternehmer Jeff Bezos (24 Prozent), Verleger Hubert Burda (22 Prozent) und Journalist Stefan Niggemeier (18 Prozent). Im Jahr zuvor hatte noch Günther Jauch an der Spitze des Rankings gethront (damals 56 prozent).

Die 10 Medienschaffenden mit den meisten Schlagzeilen 2016

Quelle: (Recherchescout "Media Delphi 2016")
Laut Ansicht der Befragten werden führende Journalistinnen die mediale Berichterstattung 2016 noch nicht sehr stark prägen: Miriam Meckel, Chefredakteurin der "Wirtschaftswoche" (13 Prozent), und Tanit Koch, neue Chefredakteurin bei "Bild", (8 Prozent) schaffen es nicht in die Top 10. Außerdem hat die Studie untersucht, welche Unternehmen 2016 im Fokus der Medien-Öffentlichkeit stehen werden. 70 Prozent glauben, dass Volkswagen auch im Jahr nach dem Abgasskandal die Schlagzeilen bestimmen wird - zum Vergleich: 2015 waren es nur 14 Prozent. Dahinter folgt die Deutsche Bank mit 57 Prozent. Auf Platz 3 liegt Vorjahresspitzenreiter Google mit 54 Prozent (2015: 56 Prozent).

Die gesamte Umfrage gibt es auf der Website von Recherchescout zum kostenlosen Download. tt
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