Twitter Jack Dorsey versetzt Sir Martin Sorrell

Donnerstag, 15. September 2016
Kommunizieren nur über die Leinwand: Martin Sorrell und Jack Dorsey (oben)
Kommunizieren nur über die Leinwand: Martin Sorrell und Jack Dorsey (oben)
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Der zweite Dmexco-Tag beginnt mit einer Enttäuschung: Stargast Jack Dorsey versetzt Sir Martin Sorrell - zumindest persönlich. Der Twitter-CEO, der seinen Auftritt in Köln kurzfristig abgesagt hat, ist stattdessen um 1 Uhr Ortszeit von San Francisco aus über eine wackelige Skype-Leitung zugeschaltet. Und schafft es alles andere als verschlafen, jeder schlauen Frage des WPP-Chefs zur Zukunft des Nachrichtendienstes auszuweichen.

Immerhin: Die eigentlichen News verkündete Twitter auch schon in der vergangenen Nacht. Das 10 Jahre alte Unternehmen launcht eigene Apps für Apple TV, Amazon Fire TV und Microsofts Xbox One, nachdem es die globalen Rechte für die Donnerstagsspiele der NFL gekauft hat. Die global verfügbaren Apps nutzt Twitter für Livestreams, aber auch für die klassischen Tweets, Periscope und Nutzer-Inhalte.

Hat kurzfristig abgesagt: Twitter-Gründer Jack Dorsey
Hat kurzfristig abgesagt: Twitter-Gründer Jack Dorsey (Bild: Esten Hurtle / Twitter)
Im Skype-Talk dagegen bleibt Dorsey meist an der Oberfläche. Die Zukunft von Twitter? Mehr News, mehr Live-Videos, Sport und Entertainment. Eine potenzielle Übernahme der unter Druck stehenden Plattform? "Wir haben einen starken Plan." Die besten Tipps für Nutzer? Interesse am Medium zeigen. Und, spannend: Die Verantwortung VON Twitter am Erfolg von Twitter-Fan Donald Trump? "Je besser der Service, den wir bieten, desto besser für die Nutzer. Meinungen werden sich auf der Plattform selbst regulieren."

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Das Spannendste des Talks sind die Fragen von Sorrell - und ein Deal zum Schluss. Sorrell verspricht, sich bei Twitter anzumelden, wenn Dorsey im nächsten Jahr zur Dmexco kommt. Der sagt zu: Er habe vom WPP-CEO sowieso noch nie mehr als 140 Zeichen gelesen, Twitter sei deshalb sicherlich genau das richtige Medium für ihn. kan

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